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Wolfenstein: Auch The Old Blood ohne Nazi-Symbole

Die Gewaltinhalte bleiben unangetastet, Nazi-Symbole aber wird es in The Old Blood nicht geben. Damit erscheint die alleine lauffähige Erweiterung für Wolfenstein mit der gleichen USK-Freigabe wie The New Order.
/ Peter Steinlechner
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Wolfenstein: The Old Blood (Bild: Bethesda)
Wolfenstein: The Old Blood Bild: Bethesda

Das Actionspiel Wolfenstein: The Old Blood hat von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle(öffnet im neuen Fenster) (USK) eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten. Laut Publisher Bethesda erscheint das Programm "ungeschnitten hinsichtlich der expliziten Darstellung" – also bei allen Gewalt- und Schockinhalten. "Um den jeweiligen lokalen rechtlichen Anforderungen Rechnung zu tragen, werden bestimmte Symbole und Inhalte, die unter anderem in der Vergangenheit als Verstöße gegen § 86a des deutschen Strafgesetzbuches ausgelegt wurden, um nicht minder atmosphärische Alternativen ersetzt" , so der Publisher.

Wolfenstein The Old Blood – Trailer (Ankündigung)
Wolfenstein The Old Blood – Trailer (Ankündigung) (01:49)

In der Praxis bedeutet das, dass wie im Mitte 2014 veröffentlichten Hauptprogramm The New Order etwa statt Hakenkreuzen neutrale Symbole zu sehen sein werden. Es gibt Spieler, die das stört, weil sie es unter anderem als Bevormundung empfinden. In Foren führt das regelmäßig zu erbitterten Diskussionen innerhalb der Community.

Bei The Old Blood handelt es sich um ein Prequel zu The New Order. Hauptfigur ist erneut der Soldat B. J. Blazkowicz. Der muss acht Kapitel in zwei miteinander verknüpften Handlungssträngen überleben, die beide zusammen zu den Ereignissen in The New Order führen. The Old Blood soll am 5. Mai 2015 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinen, aber – anders als The New Order – nicht für die Xbox 360 und die Playstation 3.


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