Wochenrückblick: Nur Bares ist Wahres

Kein Umtausch im Media Markt und Elon Musk lässt sich auszahlen: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Elon Musk ist jetzt auch real reicher
Elon Musk ist jetzt auch real reicher (Bild: Pixabay)

Hildmann-Hoster-Hack

Das Anonymous-Kollektiv hat erneut die Webseite des Verschwörungsideologen Attila Hildmann angegriffen und über Sicherheitslücken lahmgelegt. Den Hackern gelang es dabei eigenen Angaben zufolge, auch bei dem Hoster selbst tief in die Infrastruktur vorzudringen.

Weitere Aktivisten veröffentlichten daraufhin Fotos von Facebook-Posts des Chefs des Hosters Prosite beziehungsweise Speedone. Diese rückten ihn in die Nähe der Ideologien Hildmanns.

Kurz nach den Enthüllungen entschied sich der CCC dazu, seine Rechner aus dem Speedbone-Rechenzentrum umzuziehen. Weitere Carrier und Dienstleister könnten folgen. Der Speedbone-Chef löschte die Nachrichten inzwischen und distanzierte sich von ihnen.

Ceconomy

Die Elektronikmärkte Media Markt und Saturn haben mit den Folgen eines Ransomware-Angriffs zu kämpfen. Die Ransomware Hive soll 3.100 Server des Unternehmens verschlüsselt und ein Lösegeld in Millionenhöhe gefordert haben. In den stationären Märkten kann es derzeit bei einigen Dienstleistungen zu einem eingeschränkten Service kommen. Online-Abholung und Retouren sind aktuell nicht möglich.

Elons Aktienverkauf

Tesla-Chef Musk hatte am vergangenen Wochenende in einem Tweet die Twitter-Nutzer darüber entscheiden lassen, ob er 10 Prozent seiner gesamten Tesla-Anteile verkaufen solle, um Steuern zahlen zu können. Die Antwort lautete: Ja. Inzwischen hat Musk mit dem Verkauf begonnen und darf sich dennoch über einen recht stabilen Kurs von rund 1.000 US-Dollar freuen. Allerdings handelt es sich bei dem Verkauf nicht um eine wohltätige Aktion. Vielmehr muss Musk Geld beschaffen, um Aktienpakete auslösen zu können, die ihm Tesla noch schuldig ist. Am Ende verdient Musk also satt an der Aktion - und Fans glauben, er täte ihnen einen Gefallen.

Rivian geht an die Börse

Am 10. November 2021 startete Rivian an der Börse. Der Hersteller elektrischer Fahrzeuge begann mit 153 Millionen Anteilen zu je 78 US-Dollar pro Stück und erlöste zum IPO 11,9 Milliarden US-Dollar. Damit gelang dem hochdefizitären Unternehmen eines der größten Börsendebüts des Jahres. Das bedeutet, Rivian steht derzeit auf Platz 6 der wertvollsten Autohersteller weltweit, knapp hinter Daimler, aber vor Marken wie General Motors (86 Mrd.), Ford (77 Mrd.) oder BMW (68 Mrd.).

Auch Sony ohne PS5

Wenn der Elektromarkt ums Eck die Playstation 5 nicht hat, dann gibt es das begehrte Gerät vielleicht bei Sony direkt? Immerhin, probieren kann man es ja. Jedenfalls bietet der offizielle Store unter der Bezeichnung Playstation Direct nun Zubehör und auf Einladung auch ein stark begrenztes oder auch mal nicht vorhandenes Kontingent an PS5en an. Und wer jetzt kein Glück hat: Irgendwann wird die Liefersituation bestimmt wieder besser!

Die unberührbaren BMWs

Der Chipmangel in der Autoindustrie wirkt sich inzwischen auch auf die Ausstattung von BMW-Fahrzeugen aus. So muss der Münchner Konzern bei zahlreichen Modellen auf die Steuerung der Displays mit dem Finger verzichten. Nicht davon betroffen sind die neuen Elektromodelle iX und i4. BMW prüft eine Nachrüstmöglichkeit. Zudem erhalten die Käufer einen Preisnachlass.

Manchester Citizen

Das Entwicklerstudio Cloud Imperium Games steht vor einer Erweiterung seiner Kapazitäten: Bis Mai 2022 wollen die Macher von Star Citizen und Squadron 42 eine neue, besonders große Niederlassung in Manchester öffnen - mit Unterstützung der Stadt. Spätestens in fünf Jahren sollen dort rund 1.000 Beschäftigte arbeiten. In welchem Zustand sich Star Citizen dann wohl befindet?

Datenrate zu niedrig

Nutzer zahlen pro Monat teilweise zweistellige Beträge zu viel, wenn sie weniger als 50 Prozent der vereinbarten Download-Geschwindigkeit erhalten. Das ergaben Berechnungen der Verbraucherzentrale Bundesverband. Auch seien die Datenraten sehr oft zu niedrig. Diese Angaben seien jedoch nicht allgemeingültig, weil Nutzer, die mit ihrer Datenrate zufrieden seien, seltener Messungen durchführen würden, wenden die Netzbetreiber ein.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App (CWA) ist ab sofort in der Lage, QR-Codes zu lesen, die teilnehmende Locations mit dem Luca-System erstellt haben. Das bedeutet für Besucher, dass die CWA ausreicht, um sich regelkonform anzumelden. Und Betreiber von Gaststätten und Co. müssen nicht länger zwei unterschiedliche Codes anbieten.

Daimler Hack

Der Hacker Felix Domke hat mehrere Abschalteinrichtungen in der Abgassoftware von Daimler nachgewiesen. Diese reduzieren die Abgasreinigung, so dass das Auto deutlich zu viel gesundheitsschädliche Stickoxide ausstößt.

Tech-Talks!

Wie sich mit Semantik Datenschätze heben lassen, warum IT-Firmen digitale Zwillinge einsetzen und was sich durch KI für Admins ändert - Antworten darauf gibt es auf den Tech Talks von Golem.de und Zeit Online am 18. November. Interessierte können sich auf der Event-Website anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

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