Wochenrückblick: Moderne Lösungen

Eine Anzeige gegen einen Programmierer und eine neue Switch: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Hausdurchsuchung statt Dankeschön nach aufgedecktem Datenleck
Hausdurchsuchung statt Dankeschön nach aufgedecktem Datenleck (Bild: Pixabay)

Datenleck und Anzeige

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Ein Programmierer deckte ein umfangreiches Datenleck bei der Firma Modern Solution auf, von dem potenziell 700.000 Kunden bei Onlinemarktplätzen wie Otto, Check24 oder Kaufland betroffen sind. Deren persönliche Daten und Bestellungen aus den vergangenen drei Jahren konnten abgerufen werden.

Drei Monate nach dem Aufdecken des Datenlecks wurde die Firma des Programmierers von der Polizei durchsucht und die Arbeitsgeräte beschlagnahmt. Eine existenzbedrohende Situation. Statt einem Dankeschön für das Melden des Datenlecks wurde der Programmierer angezeigt. Auch ein Blogger, der über das Datenleck berichtet hatte, erhielt eine Anzeige.

Holpriger Start für Windows 11

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Windows 11 macht in einigen Aspekten schon Probleme. So ist das OS etwa nicht mit Software kompatibel, die sich mit Nicht-ASCII-Schlüsseln in die Registry einträgt. Das betrifft zum Beispiel einen vietnamesischen Browser und spanische Behördensoftware. Außerdem funktionieren einige Brother-Drucker per USB nicht richtig, wenn der Host Windows 11 nutzt. Für beide Probleme wird derzeit nach einer Lösung gesucht

Switch Tiefschwarz

Von den großen Konsolenherstellern erscheint in diesem Jahr nur eine - halbwegs - neue Konsole: die Switch OLED von Nintendo. Die mit Abstand wichtigste Verbesserung gegenüber der Standard-Switch ist der viel bessere Bildschirm, der satte Farben und ein echtes Schwarz liefert - und ein bisschen größer ist. Davon hat man allerdings nur etwas, wenn man am Tablet spielt, nicht per Dock am Fernseher. An der Leistungsfähigkeit der Konsole oder an den sonstigen Funktionen hat sich kaum etwas geändert, aber immerhin gibt es mehr internen Speicher für Spiele und einen besseren Ständer. Dennoch: Wer sehr viel mit dem Tablet unterwegs spielt, sollte einen Blick auf die OLED-Switch werfen.

Google-kontenfrei

Die E-Mail, der Browser, die Suchmaschine: alles von Google - das muss nicht sein. Unser Autor lebt seit 15 Jahren ohne Google. In einem Beitrag auf Golem.de erklärt er, warum das wichtig ist, und stellt Alternativen zu den gängigen Google-Diensten vor. Manches davon lässt sich mit wenigen Klicks umsetzen.

Blaues Licht

Müssen wir aus Angst vor Blaulicht am Abend vor heruntergedimmten und leicht bräunlichen Displays sitzen? Neue Studien zeigen, dass wir unseren Computerbildschirm oder das Smartphone auch vor dem Schlafengehen ganz normal benutzen können. Die Lichtstärke ist nach Auffassung von Augenärzten viel zu gering, um Schäden an der Netzhaut zu verursachen.

Encrochat belastet Justiz

Die Berliner Justiz ist offenbar mit den vielen Verfahren im Zusammenhang mit dem Encrochat-Hack überlastet. Der Berliner Senat plant deshalb, zur Bewältigung der Verfahren das Landgericht aufzurüsten. Zeitnah sollen drei bis fünf zusätzliche Große Strafkammern am Kammergericht entstehen.

Grafikkarten bleiben teuer

Obwohl sich die Verfügbarkeit von Grafikkarten stabilisiert hat, bleiben Produkte von AMD und Nvidia teuer. Laut dem Magazin 3DCenter verzeichnen vor allem AMD-GPUs einen linearen Anstieg. Sie sind mittlerweile doppelt so teuer wie die angegebene UVP. Bei Nvidia-Grafikkarten zeichnet sich ein stabiler hoher Preis ab, der ebenfalls weit über dem Ursprungspreis liegt.

Manta Manta

Der Opel Manta ist absoluter Kult unter Auto-Fans. Zumindest einen Elektro-Prototypen hat Opel gebaut - wir hoffen aber auf eine Serienfertigung. Eine erste Probefahrt hat sich als großer Spaß erwiesen, der Designer des Original-Autos war ebenso begeistert, als Golem.de ihn traf.

iOS-Update

Apple hat in dieser Woche iOS 15.0.2 und iPad OS 15.0.2 veröffentlicht. Die Updates enthalten Fehlerbehebungen - unter anderem sollen Fotos aus Konversationen der Nachrichten-App nicht mehr gelöscht werden, wenn die Unterhaltungen entfernt werden.

Vanmoof mit S

Der E-Bike-Hersteller Vanmoof hat in dieser Woche sein erstes S-Pedelec vorgestellt. Es soll bis zu 50 km/h schnell fahren und eine größere Reichweite bieten als die normalen Modelle. Ob es auch in Deutschland gefahren werden darf, wo für schnelle E-Bikes strengere Regeln gelten, werden wir wohl erst Ende 2022 erfahren - wenn es wie geplant in den Verkauf geht.

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