Wochenrückblick: Mehr gucken, weniger zahlen

Sinkende Abozahlen und ein leichtes E-Bike: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Netflix verliert Abonnenten.
Netflix verliert Abonnenten. (Bild: Pixabay)

Netflix verliert Abonnenten

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Der Streaming-Pionier Netflix hat erstmals seit mehr als zehn Jahren ein Quartal mit sinkenden Abozahlen verkraften müssen. Ohne den Rückzug aus Russland hätte Netflix noch ein leichtes Plus neuer Abos geschafft. Für das laufende Quartal erwartet Netflix weiter sinkende Abozahlen von zwei Millionen.

Zum Teil macht Netflix dafür Abonnenten verantwortlich, die ihre Kontodaten mit anderen teilen. Von den 221 Millionen Netflix-Konten soll es 100 Millionen betreffen. In spätestens einem Jahr will Netflix Gebühren verlangen, um das Teilen von Konten über Haushaltsgrenzen hinweg offiziell zu erlauben. Erste Tests dazu laufen bereits. Außerdem hat sich Netflix-Chef Reed Hastings erstmals dafür ausgesprochen, eine werbefinanzierte Version von Netflix anzubieten.

Platzhirsch im Test

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Weitere IT-Trainings

Wir haben in der vergangenen Woche das Pedelec Made in Germany getestet. Der Platzhirsch von Urwahn sieht nicht nach E-Bike aus und fährt sich auch eher wie ein Fahrrad. Trotzdem unterstützt der Mahle-Motor kräftig und es ist mit seinen knapp über 15 Kilogramm Gewicht außerordentlich leicht. Wen der Preis von 4.500 Euro nicht abschreckt, dem raten wir zu einer Probefahrt bei einem von über 20 Vertragshändlern in Deutschland.

I7 vorgestellt

BMW bringt erstmals eine vollelektrische Version der 7er-Reihe auf den Markt. Mit einer Länge von fast 5,4 Metern überragt er die Konkurrenz deutlich. Als "absolutes Highlight" unter den Ausstattungsoptionen bezeichnet BMW den großen Bildschirm für die Fondpassagiere, der auf Knopfdruck aus der Decke herunterfährt. Auch ein Highlight: der Preis von mindestens 135.900 Euro.

Steuerfrei

Trotz Umsätzen von 51 Milliarden Euro vermeldete Amazon für sein europäisches Geschäft im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro Verlust. Laut internen Dokumenten beschäftigt Amazons luxemburgisches Unternehmen fast 7.000 Angestellte. Für den Verlust seien Ausgaben in Höhe von 37 Milliarden Euro für "Roh- und Betriebsstoffe" und 15 Milliarden Euro an "externen Kosten" verantwortlich.

Kein Druck

Honda scheint mehrere Websites mit 3D-Druckanleitungen abgemahnt zu haben, die Honda-kompatible Teile zum Download anboten. Auf Reddit sind zahlreiche Hinweise von Nutzern aufgetaucht, dass Honda-Teile aus 3D-Repositories entfernt wurden. Den Berichten nach gehören zu den entfernten Teilen Lautsprecherhalterungen, Autoschlüsselgehäuse, Motorhaubenverschlüsse, Wischerflüssigkeitsdeckel, Griffe für die Dachverriegelung und ähnliches.

Canon-SLR in Drohne

Army Inform, eine Informationsplattform des ukrainischen Verteidigungsministeriums, hat ein kurzes Video veröffentlicht, welches das Innere der russischen Drohne Orlan 10 zeigen soll. Ein wichtiges Bauteil ist eine Canon-Spiegelreflexkamera 750D, die Anfang 2015 auf den Markt kam. Russland verkauft die Drohne auch ins Ausland, die Orlan-10 kostet wohl zwischen 87.000 und 120.000 US-Dollar pro Stück.

DJI Mavic 3 - Camera Drone

Rein und raus

Die alternative, auf Datenschutz ausgerichtete Suchmaschine Duckduckgo hat kurzzeitig Webseiten wie The Pirate Bay aus seinen Suchergebnissen entfernt. Das ist dem Onlinemedium Torrentfreak bei Recherchen aufgefallen. Duckduckgo setzt bei der Suche auf Microsofts Bing. Inzwischen sind die Suchergebnisse aber wieder sichtbar - zumindest bei Duckduckgo.

Mehr Umsatz für Chiphersteller

Die Umsätze mit Halbleitern sind 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 26,3 Prozent angestiegen. Diese Zahlen veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Gartner am 14. April 2022. Insgesamt wurden 2021 in dem Bereich 595 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Bis auf Intel konnten fast alle Halbleiterhersteller von der Chipknappheit profitieren. Nvidia, AMD, Mediatek und Qualcomm steigerten ihre Jahresumsätze um teils weit mehr als 50 Prozent.

Zurück auf die Insel

Seit über 30 Jahren warten wir auf diese Fortsetzung! Nun dauert es hoffentlich nicht mehr lange, bis wir mit Guybrush Threepwood in Return to Monkey Island erneut die Karibik bereisen. Das Adventure von Ron Gilbert fängt genau dort an, wo Monkey Island 2 aufgehört hat - in einem Freizeitpark. Das hat Gilbert jetzt in Interviews verraten. Außerdem hat er gesagt, dass das neue Abenteuer nicht den Pixel-Art-Stil der ersten beiden Serienteile verwendet, sondern relativ modern aussehen wird. Uns egal - Hauptsache, es gibt Palmen und Piraten!

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