Wochenrückblick: Kurzurlaub im Weltraum

Space-Touristen und Bilderrahmen-Lautsprecher: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Ein Ausflug ins All wird teuer.
Ein Ausflug ins All wird teuer. (Bild: Pixabay)

Space-Tourismus startet

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Er war oben: Mit einigen Jahren Verspätung ist der britische Milliardär Richard Branson am 11. Juli bis fast in den Weltraum geflogen. Das Raketenflugzeug VSS Unity des Raumfahrtunternehmens Virgin Galactic stieg mit sechs Personen an Bord, darunter zwei Piloten, bis in 86 km Höhe auf. Zunächst hatte ein Transportflugzeug die Unity bis auf rund 14 km gebracht und dann ausgeklinkt. Unity flog dann mit eigenem Antrieb weiter bis an den Rand der Weltraums, von wo aus die Insassen in Schwerelosigkeit die Erde betrachten konnten. Anschließend kehrte Unity sicher zu Erde zurück.

Virgin Galactic will kommerzielle Ausflüge in den Weltraum anbieten. Der Start des Programms war bereits vor Jahren geplant. Das Interesse an den 200.000 US-Dollar teuren Flügen ist groß. Einen Platz hat SpaceX-Chef Elon Musk gebucht.

Neuer Symfonisk-Lautsprecher

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Ikea hat diese Woche einen neuen Symfonisk-Lautsprecher auf den Markt gebracht. Es ist das dritte Modell der Reihe und wurde wieder zusammen mit Sonos entwickelt. Das Symfonisk-Produkt bietet alle Funktionen eines Sonos-Lautsprechers.

Die Lautsprechertechnik ist in einem Bilderrahmen versteckt und integriert sich so in das Wohnumfeld, ohne besonders aufzufallen. Die Motive können ausgetauscht werden. Der Symfonisk-Bilderrahmen liefert klar verständliche Höhen, einen guten Mittenbereich und einen ungewöhnlich intensiven Bass für diese Preisklasse. Er klingt sogar besser als die mehr als doppelt so teure Beam-Soundbar von Sonos. Den Bilderrahmen-Lautsprecher gibt es bei Ikea für 180 Euro. Austauschmotive kosten jeweils 30 Euro.

Symfonisk Bilderrahmen-Lautsprecher

Cyberangriff auf Rathaus

Ein Landkreis in Sachsen-Anhalt kann derzeit aufgrund eines Ransomware-Befalls kaum arbeiten. Für den Angriff soll die Windows-Sicherheitslücke Printnightmare ausgenutzt worden sein.

Die Angreifer verlangen eine Lösegeldsumme, damit wieder auf die verschlüsselten Daten zugegriffen werden kann. Die Polizei ermittelt. Die Verwaltung hat bereits angekündigt, dass das Lösegeld nicht gezahlt werde. Möglicherweise als Reaktion darauf wurden Behördendaten im Internet veröffentlicht. Ab kommender Woche sollen die Systeme so weit wiederhergestellt sein, dass einige Mitarbeiter wieder arbeiten können.

Teure Reparatur

Das hätte teuer werden können: In den USA wollte der Fahrer sein Tesla Model 3 reparieren lassen: Ein Gegenstand hatte den Unterboden beschädigt, Kühlflüssigkeit des Akkus lief aus. Tesla wollte den Akku tauschen und verlangte dafür 16.000 US-Dollar. Eine Werkstatt bot eine einfachere Variante an: Sie reparierte den Schaden fachgerecht - für 700 US-Dollar.

Mining auf PS4s gestoppt

Rund 3.800 Playstation 4 in einer Lagerhalle: Da denkt man an ein E-Sport-Turnier, tatsächlich waren die Konsolen aber eine riesige Mining-Farm. Der Inlandsgeheimdienst hat die Anlage nach eigenen Angaben abgeschaltet, nachdem die Betreiber durch den hohen Stromverbrauch aufgeflogen waren. Zudem hatten sie die Stromzähler manipuliert.

C64-Demo ohne C64

Der Mathematiker und Programmierer Matthias Kramm hat eine Demo für das Diskettenlaufwerk des 8-Bit-Computers C64 geschrieben. Sie läuft ohne den eigentlichen Rechner und erzeugt Musik durch Motorbewegungen. Die Bildausgabe läuft über ein umgelötetes Datenkabel. Möglich ist dies, weil im Laufwerk eine eigene CPU samt RAM-Chips verbaut ist.

Mario kommt ins Museum

In den Neunzigern war Super Mario Bros. 3 für den PC noch keine undenkbare Sache. Schließlich hatte Id Software bereits an einer Demo für DOS gearbeitet und diese auch gezeigt. Ein US-Museum hat die Rarität nun in einer Spende gefunden - auf Diskette. Das Spiel soll für eine lange Zeit auch nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.

Stream-Ripping legal

Das Herunterladen von Musik mit Stream-Ripping-Tools kann völlig legal sein. Wie das französische Ministerium für Kultur erklärte, fällt dies unter das Recht auf Privatkopien. Dies gilt jedoch nur, wenn der Stream-Ripping-Dienst technische Schutzmaßnahmen nicht umgeht. Die Musiklabel-Interessengemeinschaft RIAA argumentiert hingegen, dass die Download-Tools genau solche Systeme aushebeln.

Valve Switch

Valve hat einen leistungsstarken Handheld-PC mit dem Namen Steam Deck vorgestellt. Das Gerät erscheint in drei Varianten, die sich im verbauten Massenspeicher unterscheiden. Das System bietet 4 Kerne und arbeitet mit 8 Threads bei 2,4 bis 3,5 GHz, dazu kommen acht RDNA-2-CUs, die mit bis zu 1,6 GHz laufen. Standardmäßig sind 16 GB RAM (LPDDR5) verbaut. Der LCD-Bildschirm des Steam Deck verfügt über eine Diagonale von 7 Zoll mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln bei 60 Hz. Die Auslieferung soll im Dezember 2021 erfolgen, die Preise starten bei 420 Euro.

Tencent will Crytek

Rund 300 Millionen Euro will der chinesische Technologiekonzern Tencent für das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek bezahlen - schreibt die Bild-Zeitung. Dem Bericht zufolge geht es Tencent gar nicht so sehr um Spiele, sondern um Zugriff auf professionelle Simulationen für das Militär, an denen Crytek zumindest früher tatsächlich gearbeitet hat.

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