Wochenrückblick: Hier gibt es Nichts zu sehen

Ein LED-Smartphone und künstlerische Intelligenz: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Das Nothing Phone blinkt.
Das Nothing Phone blinkt. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Nothing Phone im Test

Mit dem Phone (1) hat Nothing sein erstes Smartphone vorgestellt - und mit der beleuchteten Rückseite für Aufsehen gesorgt. Im Test zeigt sich, dass das Phone (1) ein gut durchdachtes Smartphone ist, das auf bekannte Hardware setzt und diese gut einsetzt.

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Die Kamera etwa macht überraschend gute Fotos, der verwendete Snapdragon 778G+ sorgt für ausreichend Leistung. Bei der Software muss Nothing noch ein paar Bugs ausbessern, grundsätzlich macht das verwendete Android-System aber einen soliden Eindruck.

Die LEDs auf der Rückseite dienen übrigens nicht nur als Effekt: Wir können unterschiedlichen Kontakten verschiedene Leuchtmuster zuordnen, was praktisch ist. Das Phone (1) soll ab dem 21. Juli 2022 in Deutschland erhältlich sein und kostet ab 470 Euro.

Musk cancelt Twitter

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Weitere IT-Trainings

Elon Musk will Twitter nicht mehr kaufen - ob er den Kauf aber einfach so absagen kann, ist fraglich. Musk zufolge hat Twitter bezüglich der Anzahl der Spam- und Fake-Konten gelogen, Twitter widerspricht dieser Darstellung. Ein Gericht muss nun entscheiden: Twitter verklagt Musk auf Durchführung der Übernahme.

Experten zweifeln bereits an, dass der Vorwurf der unzureichenden Informationen ausreiche, um den Kauf gemäß des Vorvertrags abzusagen. Denkbar ist, dass Musk dazu verurteilt wird, Twitter wie ausgemacht zu kaufen - zu einem völlig überteuerten Preis von mehr als 54 US-Dollar pro Aktie. Aktuell ist die Twitter-Aktie nur knapp über 37 US-Dollar wert.

KI Kunst

Wir haben in dieser Woche eine eigene KI aufgesetzt, um Bilder zu erstellen. Die lokale Berechnung von Bildern auf Grundlage eines eingetippten Motivwunsches und Angaben zum Stil sind zwar derzeit extrem fordernd für die Hardware, aber es gibt auch erste Cloud-Anbieter. Wenn die Entwicklung in dieser Geschwindigkeit weiter vorangeht, sind Stockfotos, Gebrauchsillustrationen und viele Bereiche der Bildgestaltung in wenigen Jahren durch künstliche Intelligenz ersetzbar.

SpaceXplosion

SpaceX hat überraschend den ersten gleichzeitigen Test aller 33 Raptor-Triebwerke durchgeführt, mit deren Hilfe die Super-Heavy-Trägerrakete das Starship in den Orbit fliegen soll. Dabei entzündete sich ungeplant eine größere Menge Methantreibstoff in der Luft, was zu einem großen Feuerball und Schäden an den Testanlagen führte.

Künstliche Schwerkraft

Ein Team der Universität Kyoto und der Baufirma Kajima Corporation hat am 5. Juli die Planung einer neuartigen Wohnanlage für den Weltraum verkündet. Die Anlage mit dem Namen The Glass soll künstliche Schwerkraft erzeugen, die den Lebensbedingungen auf der Erde nahekommt. Die Herausforderung: Der Bau einer solchen Anlage könnte 100 Jahre dauern.

Nothing Phone (1) - 8 GB RAM + 256 GB, Glyph Interface, 50-MP-Dualkamera, Nothing OS, OLED-Display (6,55 Zoll, 120 Hz), weiß

Tempolimiter

Neuwagen, die in der Europäischen Union verkauft werden sollen, müssen künftig eine Automatik gegen zu schnelles Fahren haben. Die sogenannte intelligente Geschwindigkeitsassistenz soll laut EU-Verordnung ab Juli 2024 gelten. Die eingebauten Geschwindigkeitsüberwachungssysteme sollen das Fahrzeug selbstständig langsamer fahren lassen. Das System ist übersteuerbar: Der Fahrer kann es ignorieren, indem er das Gaspedal fest durchdrückt.

Neue Kundschaft

Das 9-Euro-Ticket lockt einer neuen Umfrage zufolge viele Menschen in Busse und Bahnen, die vorher gar nicht oder nur selten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) unterwegs waren. Rund 20 Prozent der befragten Käufer des Tickets gaben demnach an, zuvor den ÖPNV fast nie genutzt zu haben.

Chatkontrolle

Großbritannien macht in Sachen Chatkontrolle ernst: Unternehmen sollen laut einem Gesetzentwurf die Internetkommunikation der Nutzer auf Kindesmissbrauchsabbildungen scannen - auch wenn die Nachrichten eigentlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Bei Zuwiderhandlungen droht eine Strafe von 21 Millionen Euro.

Scholz & Friends

Fabian und Jakob Scholz, die Neffen des Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD), haben seit Februar mit dem Fintech Startup Rubarb 1,8 Millionen Euro ausgegeben und sind nun insolvent. Laut Rubarb-Chef Fabian Scholz ist der Einbruch der Kryptomärkte schuld an dem schnellen Niedergang. In einem Schreiben an die Investoren raten sie diesen davon ab, mit der Presse zu sprechen.

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