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Wochenrückblick: Dicke Profite

Golem-Wochenrückblick
Facebook hat Ärger und Twitch verteilt Geld: die Woche im Video .
/ Martin Wolf
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Mit Streamen kann man anscheinend ordentlich Geld verdienen. (Bild: Pixabay)
Mit Streamen kann man anscheinend ordentlich Geld verdienen. Bild: Pixabay

Ursache war eine falsche Konfiguration bei Wartungsarbeiten am internen Backbone-Netz. Am Dienstag erhob Haugen im US-Senat schwere Vorwürfe gegen den Konzern. Dieser stelle seine astronomischen Profite über das Wohl der Nutzer und der Gesellschaft. Sie forderte vom US-Kongress neue Gesetze zur Kontrolle des Unternehmens. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wies die Vorwürfe seiner früheren Mitarbeiterin als unwahr zurück.

Twitch gehackt

Über eine Lücke in der Netzwerkkonfiguration hat ein Angreifer die Server der Streaming-Plattform Twitch leergeräumt. Unter den gestohlenen Daten befinden sich Gehaltslisten sämtlicher Streamer, der gesamte Quellcode von Twitch, diverse Clients, proprietäre SDKs und AWS-Dienste, jedwedes geistige Eigentum von Twitch abseits der Plattform, interne Tools sowie einen bisher unbekannten Steam-Konkurrenten namens Vapor.

Twitch hat den Angriff bestätigt, Daten von Zuschauern wie Passwörter oder Kreditkartendaten sind nicht entwendet worden. Der Schaden für die Plattform, insbesondere durch den Verlust des Quellcodes, ist bisher nicht absehbar. Intern wolle man den Fall nun aufarbeiten und die Sicherheit verbessern. Streamer kämpfen in den sozialen Netzwerken derweil mit harscher Kritik wegen der nun bekannten, teils ausgesprochen hohen Zahlungen seitens Twitch.

Wochenrückblick KW 40 - Dicke Profite
Wochenrückblick KW 40 - Dicke Profite (04:01)

Auf 11 aufgedreht

Am 5. Oktober 2021 startete Microsoft mit Windows 11 durch. Erste Geräte können das OS optional bereits per Windows Update oder mittels ISO installieren. Windows 11 bringt vor allem eine neue GUI inklusive überarbeitetem Startmenü, einer übersichtlicheren Systemeinstellung und Features wie Snap Layouts, Widgets und ein integriertes Microsoft Teams. Der Rollout findet in Wellen statt. Erst Mitte 2022 sollen alle kompatiblen Geräte mit Windows 11 ausgestattet werden.

iPhone 13 Pro Max im Test

Apples neues iPhone 13 Pro Max überzeugt im Test vor allem durch die bessere Akkulaufzeit. Die Kameras machen tolle Fotos, der neue Kinomodus ist für den Alltag allerdings eher nichts: Zwar funktioniert die Schärfeverlagerung gut, der Effekt muss allerdings geplant sein, was bei spontanen Videos schwierig sein kann.

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Intel prahlt

Intels CEO Pat Gelsinger ist sich sicher: "Wir haben das beste Produkt" und sagte, die Führung von AMDs sei bald vorbei. Konkret bezieht er sich auf Alder Lake für Desktops sowie Laptops und Sapphire Rapids für Server, also die beiden nächsten CPU-Generationen. Wie leistungsstark diese werden, müssen aber erst noch unabhängige Tests zeigen.

Atari-Camper

Der Campingplatz-Besitzer Frans Bos aus den Niederlanden hat seit 1986 einen Atari 1040ST im Einsatz. In jeder Saison verwendet Bos den Rechner für sein selbst geschriebenes Reservierungsprogramm - auch heute noch.

Smartphone-Tarife

Die Magenta-Mobil-Tarife der Deutschen Telekom gibt es neuerdings auch ohne Zweijahresvertrag. Wer sich für einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit entscheidet, muss für diese Flexibilität keinen Aufpreis bezahlen.

Syniverse

Das Unternehmen Syniverse wickelt das Roaming zwischen Hunderten Mobilfunkunternehmen ab und hat potenziell Zugriff auf die SMS von Milliarden Menschen. Nun wurde bekannt, dass das Unternehmen gehackt wurde. Die Angreifer waren über fünf Jahre in dessen Systeme eingedrungen.

Vodafone Kabel

Trotz einer eindeutigen Ankündigung im Januar und einer abgesagten Veranstaltung im Juni hat Vodafone bisher keine höhere Datenübertragungsrate im Kabelnetz bereitgestellt. Zuerst schwieg Vodafone, dann wurde erklärt, man habe derzeit andere Prioritäten.

Gorillas feuert Streikende

Der Lieferdienst Gorillas entlässt alle streikenden Angestellten. Betroffen sind laut Angaben der Kuriere Beschäftigte kompletter Lieferstützpunkte in Berlin. Die Geschäftsführung begründet dies mit sogenannten wilden Streiks.


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