Wochenrückblick: Der verbotene Westen

Das Devterm ist ein kleiner Retro-Laptop auf Basis eines Entwicklerboards. Im Test fanden wir das Konzept des modularen Aufbaus spannend, insgesamt hat das Devterm aber zu viele Mankos. Für einen Entwicklerrechner für unterwegs ist die Tastatur viel zu klein, zudem ist die Software alles andere als ausgereift. Spaß macht das Devterm trotzdem irgendwie – und als Bastelprojekt ist das Gerät vielleicht auch gerade wegen der unausgereiften Software interessant.
Nach der Apokalpyse ist vor der Apokakalpyse – jedenfalls gilt das in Horizon Forbidden West. Das Actionspiel für Playstation 4 und 5 schickt uns erneut mit Hauptfigur Aloy in eine offene Welt voller Abenteuer. Wir müssen eine Plage bekämpfen. Das macht trotz der nicht wirklich gelungenen Handlung viel Spaß, weil die Kämpfe gegen Maschinenmonster ähnlich packend sind wie im Vorgänger. Außerdem gibt es wahnsinnig viel zu entdecken und ungeheuer viel abwechslungsreiche Umgebungen – Wüste, eine unterirdische Shopping Mall, Dschungel und noch viel mehr.
Mit einer Sammelklage wehren sich mehrere Händler in den USA gegen Kontosperrungen durch Paypal. Auch in Deutschland kommen solche Sperren und gerichtliche Auseinandersetzungen darüber vor. Der Rechtsanwalt Fabian Fritsch von der Kanzlei SBS Legal aus Hamburg vertritt Händler in solchen Fällen und hat bereits mehrere einstweilige Verfügungen gegen Paypal erwirkt. Im Interview mit Golem.de berichtet er über die Klagen, juristische Schwierigkeiten und Paypals undurchsichtiges Vorgehen.
Die Link Buds von Sony bringen neue Ideen in Bluetooth-Hörstöpsel. Wir können die 180 Euro teuren Stöpsel durch Berührungen auf der Haut steuern. Die Links Buds sind etwas für alle, die sich nicht so stark von der Außenwelt abkapseln wollen. Im Home Office verpassen wir damit keine Klingel mehr.
Das Kulturmagazin Vanity Fair konnte einen exklusiven Blick auf die kommende Amazon-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht erhaschen. Dort wurden unter anderem erste Bilder von neuen und alten Charakteren gezeigt. Die Serie soll mehr als eine Milliarde US-Dollar kosten. Geplant sind 50 Stunden Material für fünf Staffeln.

Im Rahmen eines Rechtsstreits sind interne E-Mails veröffentlicht worden, in denen Führungskräfte von IBM eine aggressive Verjüngung der Belegschaft fordern. Das zeigt sich in der abwertenden Wortwahl. Es sei von "Dinobabys" die Rede, die zu einer " ausgestorbenen Spezies " werden sollten. Das Durchschnittsalter der IBM-Belegschaft lag nach eigenen Aussagen zwischen 2010 und 2020 bei 48 Jahren.
Die Unix-Pionierin Lorinda Cherry ist gestorben. Die Informatikerin kam Anfang der 70er Jahre zu den Bell Labs und hat unter anderem an den Rechenprogrammen dc und bc gearbeitet. Mit eqn erstellte Cherry einen Vorgänger für das heute weit verbreitete Tex und Latex. Besonders beliebt war ihre Writer's Workbench – eine Sammlung von Hilfen zur Textverarbeitung wie Grammatikprüfungen.
Im Jahr 2020 summierten sich eingeforderte Beitragsrückstände inklusive Säumniszuschlägen des Rundfunkbeitrags auf 903 Millionen Euro. Der Beitragsservice, eine Gemeinschaftseinrichtung von ARD, ZDF und Deutschlandradio, erklärte, man gehe davon aus, dass in der weit überwiegenden Zahl der Fälle finanzielle Gründe die Ursache sind.



