Wochenrückblick: Der Krieg im Netz

Erste Auswirkungen und Angriffe im virtuellen Raum: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Auch im Netz wird derzeit gekämpft.
Auch im Netz wird derzeit gekämpft. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de)

Virtuelle Kriegsfolgen

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Neben den russischen Militärangriffen hat die Ukraine auch mit schweren Angriffen auf die IT-Infrastruktur zu kämpfen. Diese bestehen aus teils massiven DDoS-Angriffen, dem Entfernen von Webseiten sowie Schadsoftware, die Dateien auf Rechnern löscht. Die ukrainische Regierung ruft derweil Hacker auf, die eigene Seite im Kampf per Rechner durch Spionage und Malware zu unterstützen.

Kryptowährungen und zahlreiche Aktienindizes sind nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine abgestürzt. Der Bitcoin verlor zwischenzeitlich um die 10 Prozent an Wert - er erholte sich aber zum Wochenende wieder.

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Weitere IT-Trainings

Android läuft in Deutschland offiziell noch nicht unter Windows 11 - inoffiziell aber schon. Im Test funktionieren bei uns zahlreiche Android-Apps ohne Probleme, jene mit Google-Play-Zugriff allerdings lassen sich nicht verwenden.

Ein Microsoft-zertifizierter Experte hat sich einen Witz erlaubt und scherzhaft die Arbeit an Windows 12 bestätigt. Microsofts CEO forderte persönlich, den Scherz-Post auf Twitter offline zu nehmen. Es gibt aber trotzdem Hinweise anderer Quellen, dass Windows 12 bereits ab März konzipiert wird.

Microsoft wird künftig auch in Windows 11 Pro einen Kontozwang bei der Installation des OS einführen. Außerdem wird dafür eine Internetverbindung benötigt. Bisher konnte die Pro-Version noch ohne diese Voraussetzungen installiert werden.

Nitrophone im Test

Das Nitrophone 2 von Nitrokey setzt Empfehlungen von Edward Snowden um - entsprechend gibt es das Gerät mit und ohne Mikrofone. Auch die Beschleunigungs- und Rotationssensoren sowie die Kameras entfernt Nitrokey auf Wunsch. Werden die Mikrofone ausgebaut, kann einfach mit einem Headset telefoniert werden.

Das Gerät selbst basiert auf einem Pixel 6 und läuft mit dem Google-freien und aufwendig gehärteten GrapheneOS. Dieses unterscheidet sich im Alltag kaum von einem normalen Android - bis auf die fehlenden Google-Dienste und -Apps. Diese können jedoch in einer Sandbox nachinstalliert werden - auch wenn das Gerät dann nicht mehr Google-frei ist.

Samsung Galaxy S22 | S22+

Wasserstoff-Flieger

Airbus stattet einen A380 testweise mit einem Wasserstofftriebwerk aus. Es handelt sich um ein Verbrennungstriebwerk, das von Kerosin auf Wasserstoff als Treibstoff umgerüstet wird. Airbus will es am Rumpf des Großraumflugzeugs anbringen und unter anderem die Auswirkungen seiner Emissionen auf die Atmosphäre untersuchen. Der Erstflug des dann fünfstrahligen A380 ist für 2026 geplant.

Wallboxen im Test

Der ADAC und die Stiftung Warentest warnen vor dem unüberlegten Kauf einer Wallbox. Denn die angebotenen Geräte unterscheiden sich teilweise erheblich in Funktionen und Preis. Ausgerechnet die günstigste Ladebox siegte im ADAC-Test. Bei zwei Modellen wurden technische Mängel festgestellt. Das kann jedoch an einer falschen Konfiguration durch die Tester gelegen haben.

Wasserturm

Wir haben in dieser Woche den One i300 getestet, Corsairs neuesten Komplett-PC. Dieser fällt mit 12 Litern äußerst kompakt aus, dennoch finden darin eine doppelte Wasserkühlung und Highend-Hardware ihren Platz. Die Kombination aus Core i9-12900K und Geforce RTX 3080 Ti ist äußerst flott, durch kombiniert knapp 500 Watt agiert der Rechner aber nicht ganz so leise wie seine sehr stillen Vorgänger. Mit rund 5.000 Euro ist der One i300 zudem nicht günstig, dafür jedoch einzigartig.

Vater stört

Mit einem Störsender wollte ein Familienvater verhindern, dass seine Kinder im Internet surfen - und legte das Mobilfunknetz einer Gemeinde lahm. Den Mann erwartet schlimmstenfalls eine Haftstrafe.

Autopilot vielleicht illegal

Teslas Autopilot bietet eine Spurwechselfunktion, die in Europa womöglich unzulässig ist. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat laut einem Bericht der Zeitung Bild am Sonntag ein Prüfverfahren eingeleitet. Dieses ist aber noch nicht abgeschlossen. Sollte die Funktion tatsächlich nicht erlaubt sein, könnte Tesla sie durch ein Softwareupdate deaktivieren.

Der Anstehsimulator

Lost Ark ist in Europa bei vielen Menschen beliebt. Deshalb war zum Release bereits mit langen Warteschlangen zu rechnen. Das MMO-Rollenspiel weiß vor allem im Endgame zu gefallen. Gamer, die Story vor Grind und Sammelquests legen, sind hier allerdings weniger gut aufgehoben. Gleiches gilt für Leute, die ihr Geschlecht frei wählen möchten. Lost Ark ist - trotz der Inspiration durch westliche Titel wie Warcraft und Diablo - eben ein koreanisches Spiel.

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