Wochenrückblick: Ausgezogen ins Homeoffice

Trump verlässt das Weiße Haus und wir befolgen die Verordnung des Bundesarbeitsministeriums - die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Trump muss jetzt auch ins Homeoffice. (Bild: Videoblocks)

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Um das Corona-Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg zu reduzieren, hat das Bundesarbeitsministerium eine Verordnung erlassen, die Homeoffice für alle vorschreibt, die ihre Aufgaben auch zu Hause erfüllen können. Firmen sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, auch wenn ihnen dadurch weitere Kosten entstehen wie beispielsweise für VPN-Software. Beschäftigte dürfen aber nicht gezwungen werden, Homeoffice zu machen. Die Ministerpräsidentenkonferenz hat auch eine Sofortabschreibung für Computer, Zubehör und Software beschlossen. Die Abschreibung wurde auf ein Jahr gekürzt.

Trump ist ausgezogen

Die Ära Donald Trump ist vorerst beendet. Der abgewählte US-Präsident hat am Mittwoch das Weiße Haus in Washington für seinen Nachfolger Joe Biden geräumt. Vorher begnadigte er noch Dutzende von Straftätern. Darunter befand sich auch der frühere Google-Ingenieur Anthony Levandowski. Dieser soll Firmengeheimnisse über das autonome Fahren zu seinem späteren Arbeitgeber Uber mitgenommen haben. Julian Assange und Edward Snowden sind nicht unter den Begnadigten. Die IT-Konzerne wie Google oder Facebook könnten durch den Machtwechsel schärfer reguliert werden. Da die Demokraten beide Kammern des Kongresses beherrschen, stehen die Chancen für ein solches Vorhaben gut.

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Lower Decks startet

Star Trek: Lower Decks startet endlich auch in Deutschland. Auf Amazon Prime sind die zehn Folgen der ersten Staffel abrufbar. Für Trekkies lohnt sich die Animationsserie: Sie steckt voller liebevoller Anspielungen auf vergangene Serien und Filme. Schauplatz ist die USS Cerritos, ein unwichtiges Schiff der Sternenflotte. Die Hauptpersonen sind vier junge Fähnriche, die zwischen ihren langweiligen Routinejobs immer wieder das Schiff retten müssen. Der Humor ist stellenweise albern, die Sendung lebt allerdings vom sehr guten Voice Acting im englischen Original. Verglichen mit Discovery und Picard besinnt sich Lower Decks weitaus stärker auf seine Star-Trek-Wurzeln - wem die beiden anderen neuen Serien nicht gefallen haben, der sollte Lower Decks ausprobieren.

Kurioses vom Cyberbunker

Im Prozess um den sogenannten Cyberbunker in Traben-Trarbach an der Mosel sind den Betreibern schwerwiegende Versäumnisse vorgeworfen worden. Die Ermittler des Landeskriminalsamts Rheinland-Pfalz legten dem Gericht unter anderem eine Excel-Tabelle vor, in der die Betreiber die Zugänge zu den Kundenservern verwalteten. Darüber hinaus wurden Daten früherer Kunden offenbar nicht gelöscht und auf Beschwerden zu illegalen Inhalten wurde nicht reagiert.

Heikle Speedchecker-Apps

Mit Speedchecker-Apps lässt sich die Geschwindigkeit einer Internetverbindung überprüfen. Doch viele Apps sammeln auch Daten über die Nutzer. Nur die Apps Librespeed und Breitbandmessung der Bundesnetzagentur konnten in einem Test von Mobilsicher.de überzeugen.

8Kann mehr

Mit dem Q800T hat Samsung die bisher noch recht exklusive 8K-Auflösung in ein relativ günstiges Gerät gepackt. Es stellt sich in unserem Test aber heraus, dass das Panel durch Clouding und Backlight-Bleeding an einigen Stellen unregelmäßig ausgeleuchtet ist. Das trübt unseren Gesamteindruck vom 75-Zoll-Fernsehers sehr.

Ausgezeichnete Strategie

Die Vertreter der deutschen Spielebranche halten Iron Harvest für das beste Game aus heimischer Produktion. Das in einer nach dem Ersten Weltkrieg in einer alternativen Zeitlinie angesiedelte Echtzeit-Strategiespiel hat unter anderem in der Hauptkategorie des Deutschen Entwicklerpreises gewonnen. Ebenfalls mehrfach wurde das bewegend-historische Through the Darkest of Times ausgezeichnet, das uns in den Widerstand gegen das Dritte Reich schickt.

Strafe für Sperren

Vor einigen Jahren haben Valve und Publisher wie Zenimax und Capcom auf Steam die Verwendung einiger Spiele auf bestimmte Regionen von Europa begrenzt. Das ist in dieser Form nicht erlaubt - und nun präsentiert die EU-Kommission die Rechnung: Rund 7,8 Millionen Euro sind insgesamt an Strafzahlungen fällig. Die höchste Summe in Höhe von 2,89 Millionen Euro muss der französische Publisher Focus Home bezahlen.

Konkurrenz zu Disney+

Paramount+ startet im März. Damit soll an den Erfolg von Disney+ angeknüpft werden. Vorerst startet der Streamingdienst unter anderem in den USA. Dort werden Inhalte der Marken Paramount, CBS, Showtime, Nickelodeon, Pluto-TV, MTV sowie Comedy Central zu finden sein.

Samsung-Chef verurteilt

Der Samsung-Chef Lee Jae Yong ist zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Lee soll in einen Korruptionsskandal um die ehemalige südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye verwickelt sein, die deswegen zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde.

Erfolgreich gestartet

Launcher One, die Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens Virgin Orbit, hat erstmals einen Satelliten ins All gebracht. Die Rakete wurde von einer umgebauten Boeing 747 in etwa 10 km Höhe ausgeklinkt und stieg dann aus eigener Kraft bis auf 500 km Höhe auf. Es war der erste erfolgreiche Start des Launcher One. Ein Versuch im Dezember war gescheitert.

Deutsche Glasfaser bekämpft Routerfreiheit

Der Netzbetreiber Deutsche Glasfaser verbaut einen am Stromnetz angeschlossenen aktiven Medienkonverter, obwohl laut Gesetz nur passive Netzabschlusspunkte ohne eigene Stromversorgung erlaubt sind. Für den Rückbau verlangt Deutsche Glasfaser eine Servicegebühr von 60 Euro. Das betrifft Nutzer, die die Routerfreiheit in Anspruch nehmen wollen. Der Netzbetreiber droht zudem mit Serviceeinschränkungen und versagt nach dem Umbau jegliche vertragliche Änderungen. Über eine Beschwerde dazu bei der Bundesnetzagentur und der Verbraucherzentrale wurde diese Woche berichtet.

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