Wochenrückblick: Apple und die Kabel

Apple zeigt neue Hard- und Software und es gibt Kabelsalat: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Schluss mit dem Kabelsalat, sagt das EU-Parlament.
Schluss mit dem Kabelsalat, sagt das EU-Parlament. (Bild: Pixabay / Montage: Golem.de)

Apple mit M2

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Apple hat in dieser Woche auf der Entwicklerkonferenz WWDC neue Hard- und Software angekündigt. Neben Updates für iOS, iPadOS, MacOS und WatchOS wurde auch der neue M2-Chip vorgestellt. Apple wirbt beim M2 damit, CPU-seitig bei 15 Watt ein 12-kerniges Intel-Ultrabook-Modell bei 50 Watt fast einzuholen und obendrein die doppelte Grafik-Performance eines solchen Prozessors abzuliefern. Die Chips sollen erstmals in den ebenfalls angekündigten neuen Macbook Air und Macbook Pro zum Einsatz kommen.

Für Entwickler gibt es eine bessere Verzahnung der Betriebssysteme. So erlauben es Widgets auf dem Sperrbildschirm von iOS 16, wichtige Informationen aus Apps auf eine neue Weise anzuzeigen, noch bevor Nutzer das Gerät entsperrt haben. Programmierer können den gleichen Code zwischen ihren Widgets auf dem Sperrbildschirm und den Komplikationen der Apple Watch verwenden.

Ladestandard beschlossen

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Die EU-Parlamentarier haben zusammen mit den Vertretern der Mitgliedsstaaten einen einheitlichen Ladestandard beschlossen. Ab Mitte 2024 soll USB-C mit einer Minimalleistung von 15 Watt und Power Delivery bei Geräten wie Smartphones, Tablets, Kopfhörern und Navigationsgeräten Standard sein. Laptops kommen erst 2026 hinzu - ein Kompromiss, der von den Mitgliedsstaaten gefordert wurde.

In der Praxis verwenden bereits viele Hersteller USB-C-Buchsen und -Kabel - vor allem im Smartphonebereich und auch bei Notebooks. Die Regelung kommt nach jahrelanger Diskussion: Bereits 2009 beschwerte sich der damalige Unternehmenskommissar Günter Verheugen über den Kabelsalat.

Kabelschaden

Ein Schaden an zwei Seekabeln in der Nähe von Ägypten hat in Ostafrika, dem Nahen Osten, Südasien und anderen Regionen zu Störungen geführt. Weltweit waren am 7. Juni Probleme bei Google Cloud, Amazon Web Services und Microsoft Azure zu spüren. Glücklicherweise befand sich der Schaden an Land. Daher sei die Reparatur in relativ kurzer Zeit möglich gewesen, so die zuständige Behörde. Bei einer Zerstörung unter Wasser hätte die Reparatur mehrere Tage gedauert.

Sparen beim Speicher

In den vergangenen sechs Monaten ist DDR5-Speicher deutlich günstiger geworden: Ein 32-GByte-Kit bestehend aus zwei DDR5-4800-Sticks kostet derzeit rund 150 Euro, was weit weniger als die Hälfte des Preises von Anfang des Jahres darstellt. DDR4-3200 mit 32 GByte gibt es jedoch bereits ab etwa 100 Euro.

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Teleskop-Trouble

Russland will das deutsche Satellitenteleskop Erosita auch ohne Einverständnis des Max-Planck-Instituts verwenden. Wie der Chef der russischen Raumfahrtagentur mitteilte, soll das Teleskop wieder aktiviert werden. Sein eigener wissenschaftlicher Leiter warnte vor dem Schritt: Erosita könne ohne die notwendigen Kenntnisse beschädigt werden.

Windows an Deck

Wir haben getestet, wie sich Windows 11 auf dem Steam Deck schlägt: Die Spiele-Performance ähnelt dabei der von SteamOS, allerdings fehlen Komfortfunktionen wie Systemupdates direkt aus der Gaming-Oberfläche heraus und auch Valves geniales Schnellzugriffsmenü gibt es nicht.

Confluence abschalten

Atlassian warnt vor einer Zero Day in Confluence, die bereits aktiv ausgenutzt wird. Mit ihr soll eine Remote Code Execution ohne Authentifizierung möglich sein. Atlassian rät, die Confluence-Instanzen aus dem Netz zu nehmen.

Obi-Wan ist zurück

In seinem ersten Abenteuer seit Star Wars: Episode 3 verkörpert Ewan McGregor den einstigen Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi. Seine Machtkräfte und sein Lichtschwert legt er ab, um sich vor dem Imperium zu verstecken. Disney erzählt eine interessante Geschichte, die überraschenderweise auch die düsteren Seiten der weit, weit entfernten Galaxis zeigt. Die Rückkehr von Hayden Christensen als Darth Vader ist da nur ein weiteres Plus. Die sechs Folgen der Serie sind auf Disney+ zu sehen.

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