Wochenrückblick: Alder!

Intel hat die Alder Lake alias 12th Gen Core für Desktop-PCs offiziell vorgestellt, unabhängige Tests sind aber erst ab dem 4. November gestattet. Alder Lake kombiniert schnelle und effiziente CPU-Kerne zu einem Hybrid-Design, wodurch die Leistung pro Fläche und Watt steigen soll.
Der sogenannte Thread Director, ein Hardware-Block, verwaltet die Lastverteilung. Intel zufolge schlägt das Topmodell Core i9-12900K in Spielen den Ryzen 9 5950X fast durchweg, allerdings braucht es dazu bis zu 241 Watt und DDR5-Speicher.
Während viele Autokonzerne unter Chipmangel leiden, bleibt der Elektroautohersteller Tesla auf Erfolgskurs. So will der Autovermieter Hertz 100.000 Tesla-Fahrzeuge bestellen. Das gab der Aktie des Autoherstellers zusätzlichen Auftrieb. Die Marktkapitalisierung stieg dadurch auf mehr als eine Billion US-Dollar. Allerdings räumte Tesla-Chef Elon Musk in diesem Zusammenhang Probleme ein, die Produktion noch zu steigern.
Deshalb soll der japanische Hersteller Panasonic zusätzliche Akkuzellen im Format 4680 liefern. Tesla will solche Zellen ausschließlich in Fahrzeugen mit hoher Leistung und Reichweite verbauen. Einen Rückschlag gab es hingegen bei der Entwicklung des Selbstfahrmodus. Das Unternehmen musste eine Software-Version wegen zu vieler Fehler wieder zurückziehen.

Das Pixel 6 und das Pixel 6 Pro haben im Test von Golem.de sehr gut abgeschnitten. Google hat es endlich geschafft, ein echtes Top-Smartphone abzuliefern. Diesmal glänzen nicht nur die Kameras, sondern auch die restliche Hardware.
Das neue Tensor-SoC ermöglicht eine Reihe von intelligenten Funktionen, etwa im Kamerabereich und bei der Spracherkennung. Es ist zudem nur unwesentlich langsamer als Qualcomms aktueller Top-Chip.
Mit iOS 15.1, iPadOS 15.1, WatchOS 8.1 und TVOS 15.1 reicht Apple eine Handvoll neuer Funktionen nach. Auch der Homepod wurde mit einem Update bedacht. Besonders Facetime erhält mit Shareplay eine praktische Funktion für jene, die während einer Videokonferenz gemeinsam Musik und Videos von unterstützten Streamingdiensten abspielen wollen. Für iPhone-13-Nutzer gibt's außerdem neue Kamera-Funktionen.
Das IT-Security-Kollektiv Zerforschung hat ein Datenleck in der App Scoolio aufgedeckt. Die App ist für den Schulalltag gedacht und die persönlichen Daten von 400.000 Nutzern waren ungeschützt im Web über die API abrufbar. Ein Bußgeld hat die zuständige Behörde nicht verhängt. Zerforschung kritisiert das.
Die ersten Weltraumtouristen hat das private Raumfahrtunternehmen Blue Origin bereits in den nahen Orbit befördert. Wenige Minuten durften diese in der Schwerelosigkeit einer Höhe von etwas mehr als 100 Kilometern verbringen. Die Touristen zum Ende des Jahrzehnts dürften wohl darüber lachen. Denn das Unternehmen hat am 25. Oktober in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass es seine eigene Raumstation im All errichten will.
Allein in Deutschland wurden 47 Kunden und Händler der ehemals größten illegalen Handelsplattform im Darknet, Darkmarket, festgenommen. Insgesamt wurden bei der Aktion 150 Menschen festgenommen, 234 Kilogramm Drogen und 45 Schusswaffen sichergestellt.
Notch-Problem beim Macbook Pro
Die sogenannte Notch beim neuen Macbook Pro legt sich unter Umständen über Inhalte. Das zeigen Videos von ersten Kunden. So werden etwa Menü-Einträge unter die Notch geschoben. Apples Lösung zum Beheben des Problems ist eine Zusatzfunktion für Apps, bei denen das Verhalten auftritt. Ist diese Option aktiviert, wird gesamte sichtbare Bereich kleiner skaliert und unter die Notch verschoben.
Der Facebook-Konzern gibt sich einen neuen Namen. Die Dachgesellschaft über Diensten wie Facebook oder Instagram soll künftig Meta heißen. Damit will Gründer Mark Zuckerberg den Fokus auf die neue virtuelle Umgebung Metaverse lenken, in der er die Zukunft der digitalen Kommunikation - und auch seines Unternehmens - sieht.
Trotz höherer Reichweiten ist die weitere Förderung von Plugin-Hybriden derzeit fraglich. Die mögliche Ampelkoalition von SPD, Grünen und FDP könnte die Milliarden-Subvention in ihren Verhandlungen streichen. Die Autoindustrie schlägt daher selbst vor, eine Förderung an das tatsächliche Nutzungsverhalten zu koppeln. Dabei kommt der neue Mercedes C 300 e rein elektrisch mehr als 100 km weit. Das kann zu mehr CO2-Einsparungen führen.



