Wochenrückblick: Acht neue Kerne

Qualcomm stellt Chips vor, und wir testen den Fire-TV-Stick: die Woche im Video.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Mehr Kerne von Qualcomm
Mehr Kerne von Qualcomm (Bild: Pixabay)

Qualcomms Kerne

Qualcomm hat gleich mehrere Prozessoren vorgestellt: Der Snapdragon 8 Gen1 ist für Smartphones gedacht, er ist das erste Modell mit acht schnellen ARMv9-CPU-Kernen bei bis zu 3 GHz. Das 4-nm-SoC dürfte 2022 in den meisten Android-Top-Geräten stecken, die neue Kameraoptionen wie Panaroma-Aufnahmen mit 140 Grad oder 8K-HDR-Video-Capturing unterstützen.

Der Snapdragon 3Gx Gen1 wiederum bildet die Basis für ein Android-Handheld, das gemeinsam mit Razer entworfen wurde und vorerst als Dev Kit an Entwicklerstudios verteilt wird. Hinzu kommt der Snapdragon 8cx Gen3, der auf Little-Cores verzichtet und für Laptops mit Windows 11 on ARM gedacht ist. Erste Laptops mit dem Chip sollen bis Sommer 2022 erscheinen.

Fire TV Stick 4K Max im Test

Der Fire TV Stick 4K Max ist der mit Abstand beste Streaming-Stick von Amazon. Er liefert eine besonders hohe Leistung und unterstützt alle wichtigen technischen Standards der Streaming-Welt. Bei der App-Unterstützung ist der Fire TV Stick 4K Max ganz vorne mit dabei - seit einiger Zeit kann auch Sky Ticket damit verwendet werden. Die neue Fernbedienung mit App-Tasten gefällt uns gut. Die App-Tasten sind vor allem dann eine Hilfe, wenn Netflix und/oder Disney+ verwendet werden. Eine Umbelegung der Tasten ist nur inoffiziell und auch nur mit Einschränkungen möglich.

Der Fire TV Stick 4K Max kostet regulär 65 Euro und ist damit nur 5 Euro teurer als der deutlich schwächere Fire TV Stick 4K.

Akkus werden teurer

Akkus für Elektroautos und mobile Geräte sind im Laufe des Jahres 2021 deutlich teurer geworden. Grund sind gestiegene Rohstoffpreise. Das gilt vor allem für Lithium, dessen Preis um das Fünffache gestiegen ist, aber auch für andere Rohstoffe. Da die Nachfrage nach Lithium höher als das Angebot ist, wird sich die Situation vorerst nicht ändern.

Transparenz für Kryptogeld

Die EU-Staaten haben sich auf eine gemeinsame Position für neue Transparenzregeln bei Überweisungen mit Kryptowährungen geeinigt. So sollen Transfers von Kryptowerten wie Bitcoin vollends nachverfolgt werden können. Das ist bei normalen Geldüberweisungen bereits der Fall. Das Ganze soll dazu dienen, mögliche kriminelle Transaktionen zu identifizieren und gegebenenfalls zu blockieren.

Krise bei SpaceX

Krise bei der Triebwerksproduktion: SpaceX-Chef Elon Musk hat gewarnt, das Raumfahrtunternehmen baue nicht genug Triebwerke für das Starship. Das Raumfahrzeug soll unter anderem neue Satelliten für das Internetangebot Starlink ins All schießen. SpaceX müsse 2022 mindestens alle zwei Woche einen Starship-Start durchführen, andernfalls könnte SpaceX bankrottgehen.

Intel hortet Hardware

Irgendwo in Costa Rica lagert Intel die Hardware aus einer Dekade Computergeschichte. Teils müssen Komponenten sogar auf Ebay bestellt werden. Der Grund: Der Konzern kann so diverse Szenarien nachstellen und auf die Suche nach Bugs und Sicherheitslücken gehen. Für Kunden bleibt so die Sicherheit, dass die eigene Hardware auch Jahre nach dem Release noch mit Updates versorgt wird, wenn nötig.

Fliegender Dronut

Die Dronut X1 ist eine besondere Flugdrohne: Statt vier Rotoren verwendet sie zwei übereinanderliegende Rotoren. Mittels Kippbewegungen kann das Fluggerät so schnell die Richtung wechseln oder sich stabilisieren. Sie ist mit 16,5 x 10 cm zudem recht kompakt. Die 9.800 US-Dollar Kaufpreis sind beabsichtigt, denn die Drohne soll sich an Industriekunden richten.

Mit RGB gegen Corona?

Schon in der U-Bahn sind fragende Blicke etwas, das wir bei Razers Gesichtsmaske Zephyr ertragen müssen. Die Maske sieht cool aus und leuchtet sogar gaming-typisch in bunten Farben auf. Allerdings ist der Schutz vor Viren fragwürdig, es tritt nämlich Luft durch die vorderen Filter und an den Seiten aus. Ebenfalls nervig sind die schrillen Lüfter, die zudem wenig funktional sind. Insgesamt ist die Zephyr eher ein Gag, der für 110 Euro wohl etwas zu teuer ist.

Zuviel Pathos

Die ersten beiden Folgen der vierten Staffel von Star Trek Discovery sind in Deutschland ausgestrahlt worden. In unserer Rezension finden wir, dass hier Gefühlsduselei und billiger Humor gemischt werden, was zu dem führt, das junge Menschen heutzutage wohl als "cringe" bezeichnen würden. Zu loben sind höchstens die sehr guten optischen Effekte und der Sound der Serie. Bei Rotten Tomatoes bekommt die vierte Staffel bislang ein Bewertungsergebnis von nur 24 Prozent, das ist der niedrigste Stand aller bisheriger Staffeln.

Sternenfeld

Wie das Universum wohl in 300 Jahren aussieht? In Starfield sollen wir zumindest einen Eindruck davon bekommen. Das Rollenspiel von Betheda schickt uns in halbwegs authentischer Aufmachung in die Tiefen des Alls. Die Entwickler haben nun in einem längeren Trailer über ihre Ideen gesprochen und sie in Bildern vorgestellt. Das fertige Spiel soll im November 2022 erscheinen - zumindest das wissen wir über die Zukunft.

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