DirectX für ARM-SoCs

Für GPU-beschleunigte Grafik setzt Microsoft auf DirectX, eine Schnittstelle, die es in der ARM-Welt bislang nicht gab. Nun haben Microsofts Partner aber für ihre ARM-SoCs DirectX-kompatible Treiber geschrieben.

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Da auch das VGA-Subsystem, auf das Windows zurückfällt, wenn kein passender Treiber vorhanden ist, so in der ARM-Welt nicht existiert, hat Microsoft seinerseits einen GPU-Treiber geschrieben, der direkt mit dem Frame Buffer der Hardware arbeitet. So konnte Microsoft schon für ARM-Systeme entwickeln, bevor passende Treiber zur Verfügung standen.

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Zugleich kann diese Software-GPU beim Setupvorgang genutzt werden, wenn noch kein GPU-Treiber zur Verfügung steht. Auch beim Absturz eines Systems kann der "Bluescreen" damit hübscher gestaltet werden.

Aber nicht nur für die Grafik nutzt WOA Hardwarebeschleunigung. Wie bei ARM-Systemen üblich, werden möglichst viele Rechenaufgaben an spezialisierte Einheiten ausgelagert, um die CPU zu entlasten. Das gilt beispielsweise für die Videowiedergabe und die Verschlüsselung per Bitlocker. Die dafür notwendige Offloading-Infrastruktur wurde bereits mit Windows 7 eingeführt.

Klassentreiber für WOA

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Wie bei Windows üblich, enthält auch WOA zahlreiche Klassentreiber. Diese ermöglichen es, eine große Zahl von Hardwaregeräten anzuschließen, ohne dass dafür spezielle Treiber installiert werden müssen. Da auf ARM-Geräten aber ganz andere Bussysteme genutzt werden, musste Microsoft viele Treiber neu entwickeln.

So enthält WOA einen Klassentreiber für mobile Breitbandmodems, von dem auch die x86/64-Systeme profitieren.

Auch das Drucksystem von Windows 8 hat Microsoft überarbeitet und einen Klassentreiber hinzugefügt. Dieser soll die meisten Drucker unterstützen, die heute verkauft werden. Diese Drucker funktionieren unter WOA, ohne dass ein Treiber installiert werden muss.

WOA erlaubt auch den Anschluss von Mobiltelefonen, MP3-Playern und Kameras mittels MTP über USB und IP. Zudem wird Bluetooth LE unterstützt, mit allen Profilen, die auch in Windows 8 für x86/64 zur Verfügung stehen.

Microsoft stellt außerdem einheitliche Schnittstellen zur Ortsbestimmung und zum Zugriff auf Sensoren bereit.

Aktualisiert werden alle Bestandteile des Betriebssystems, einschließlich Treibern und Gerätefirmware über Windows Update. Software für WOA-PCs kommt ausschließlich aus dem Windows Store.

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 PCs mit WOA werden nicht ausgeschaltetKeine Emulation oder Virtualisierung 
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Moe479 14. Feb 2012

dinge die in keinen neuen rechner gehören: ide und sata (es gibt auch steckkarten...

redmord 14. Feb 2012

Dann sollte er sich präzise ausdrücken. ;-) "Desktop-Anwendungen" auf WOA nicht...

Pablo 13. Feb 2012

Im Prinzip ja, aber speziell bei Office wäre ich da vorsichtig. Office ist bei Microsoft...

Manga 11. Feb 2012

Nicht nur User Management... Da Windows kann es natürlich auch an einer Windows-Domäne...

Manga 11. Feb 2012

Weil Google noch langsamer als MS ist



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