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PCs mit WOA werden nicht ausgeschaltet

Microsoft hat Windows für ARM in einigen Punkten grundlegend verändert. Einiges davon kommt auch Geräten mit x86/64-Prozessoren zugute, vor allem Tablets mit den kommenden SoCs wie Intels Medfield.

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Ein Punkt, in dem sich WOA-PCs grundlegend von herkömmlichen PCs unterscheiden und eher wie Smartphones verhalten, ist das Ein- und Ausschalten: Einen WOA-PC schaltet man nicht aus, wie Microsofts Windows-Chef Steven Sinofsky erklärte.

Die traditionellen Windows-Modi "Ruhezustand" und "Energiesparen" unterstützt WOA nicht. Stattdessen laufen WOA-PCs im neuen Modus Connected Standby, der auch für x86/64-PCs zur Verfügung steht. Dabei gilt: Ist der Bildschirm an, stehen alle Funktionen und die volle Leistung des WOA-PCs zur Verfügung. Drückt der Nutzer den Ein- und Ausschalter, wird der Bildschirm dunkel, dann wechselt der PC in den neuen Stromsparmodus, in dem er mit einer Akkuladung wochenlang durchhalten soll. Dennoch werden in dieser Zeit Daten aus dem Netz aktualisiert, so dass neue E-Mails beispielsweise direkt beim Einschalten zur Verfügung stehen. Nutzer haben dabei die Kontrolle darüber, welche Apps in diesem Zustand weiterlaufen dürfen.

WOA wird nur mit Geräten ausgeliefert

Während Windows 8 wie seine Vorgänger einzeln erhältlich sein wird, so dass es jeder auf einem PC mit x86/64-Prozessor installieren kann, setzt Microsoft bei Windows für ARM auf einen weniger offenen Ansatz. WOA wird es nur im Paket mit einem entsprechenden Gerät geben. Das sei in diesem Bereich so üblich, so Sinofsky.

Grund dafür sei das Geschäftsmodell von ARM: Das Unternehmen entwickelt CPU-Designs und lizenziert sie an Partner, die daraus dann Chips machen und diese verkaufen. Dabei versucht jeder ARM-Partner, seine Chips von denen der Konkurrenten abzugrenzen, so dass sich die Systeme stark voneinander unterscheiden.

Mit dem eher geschlossenen Ansatz von WOA will Microsoft sicherstellen, dass WOA dem Nutzer auf jedem Gerät die gleichen Funktionen bietet und zugleich Hardwareherstellern große Flexibilität ermöglichen. Dennoch wird es wie bei Windows Phone 7 Vorgaben für Gerätehersteller geben.

Ein weiterer Unterschied zwischen WOA und dem klassischen Windows 8 besteht darin, dass so manche Technik in der ARM-Welt nicht unterstützt werden muss. Das gilt beispielsweise für den PCI-Bus und Sata.

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 WOA: Windows 8 für ARM im DetailDirectX für ARM-SoCs 
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Moe479 14. Feb 2012

dinge die in keinen neuen rechner gehören: ide und sata (es gibt auch steckkarten...

redmord 14. Feb 2012

Dann sollte er sich präzise ausdrücken. ;-) "Desktop-Anwendungen" auf WOA nicht...

Pablo 13. Feb 2012

Im Prinzip ja, aber speziell bei Office wäre ich da vorsichtig. Office ist bei Microsoft...

Manga 11. Feb 2012

Nicht nur User Management... Da Windows kann es natürlich auch an einer Windows-Domäne...

Manga 11. Feb 2012

Weil Google noch langsamer als MS ist


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