Abo
  • Services:

Da geht noch viel mehr - aber wollen wir das?

Natürlich wäre noch viel mehr denkbar. Ähnlich wie Schiedsrichter und Linienrichter könnten etwa auch Trainer und ihre Spieler oder die Spieler untereinander per Funk verbunden sein. Spielsituationen könnten auf die Schnelle abgesprochen, von der Tribüne aus Analysen aus der Vogelperspektive auf das Spielfeld getragen werden.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Mannheim
  2. Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Berlin

Alternativ könnten Datenanalysen durch strategisch einsetzbare Spielunterbrechungen an die Spieler herangetragen werden, wie es im Handball oder American Football auch üblich ist. Auch die SAP-Technologie, die derzeit am Nachwuchs erprobt wird, könnte dem Trainer während des Spiels wichtige Informationen für Ein- und Auswechslungen bringen. Es wären wenige von vielen Möglichkeiten, dem Spiel noch mehr technische Finesse zu verleihen.

Modernisierer gegen Romantiker

Immer wieder wird diskutiert: Wie viel Technologie kann der Sport vertragen? Und die Antwort spaltet die Fußballfans in zwei Lager - wie es geschah, als bei der Klubweltmeisterschaft in Japan vor anderthalb Jahren erstmals bei einem großen Turnier eine Torlinientechnologie eingesetzt wurde. Die zwei Modelle, das aus dem Tennis bewährte Kamerasystem Hawkeye und das System mit Chip im Ball, Goalref, zeigten mit verschiedenen Ansätzen, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht.

"Nun wird Fußball fair und transparent", jubelten die Modernisierer, zu denen sich auch der Fifa-Präsident Sepp Blatter zählte. Aber dem Sport gehe doch die Romantik der Fehlentscheidungen verloren, zauderten die Gegner. Tore wie 1966 im Londoner Wembleystadion, als Deutschland wegen eines irregulären Tores das WM-Finale gegen England verlor, hätten so nie ihren heutigen Mythenstatus erreicht. So ähnlich argumentierte unter anderem Michel Platini, der Chef des europäischen Fußballverbands.

Wenn schon die Torkamera, die den Sport offensichtlich fairer macht, mehr als zehn Jahre bis zu ihrem ersten Einsatz brauchte und auch dann noch umstritten war, wären bei Änderungen am Spielverlauf - zumal technologischer Natur - die nächsten Revolten programmiert. Vielleicht auch deshalb, weil viele Liebhaber gar nicht merken, wie sehr ihr Sport schon auf Hightech beruht.

 Daten gegen Wettbetrug
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

blobhopp 16. Jun 2014

Ich Denke dabei immer das die anzahl der schwalben drastisch zurückgehen würde da jede...

blobhopp 16. Jun 2014

Ich persönlich Spiele Liebend gerne Football (ehemaliger Devence Tackle jetzt DLE)und...

Lord Gamma 13. Jun 2014

Wie man beim Eröffnungsspiel schön sehen konnte, war nicht zu viel Technik im Spiel. Es...

SmittyWerben 13. Jun 2014

^This! Eine Diskussion darüber, ob das Spiel, zumindest was zählbare Tore angeht, fairer...

3rain3ug 12. Jun 2014

In der Tat =) ! Finde das auch irgendwie ganz amüsant, dass man bei den Nazis, NSDAP und...


Folgen Sie uns
       


Hitman 2 - Fazit

Wer ist Agent 47 - und warum ist er so ein perfekter Auftragskiller? Einer Antwort kommen Spieler auch in Hitman 2 unter Umständen nicht näher, dafür erleben sie mit dem Glatzkopf aber spannend und komplexe Abenteuer in schön gestalteten, sehr aufwendigen Einsätzen.

Hitman 2 - Fazit Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /