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Training zur WM 2014
Training zur WM 2014 (Bild: Stringer Brazil/Reuters)

Daten gegen Wettbetrug

Eine Fülle an Daten und wenig Angst vor deren Nutzung gibt es dagegen bei den Bemühungen, das Spiel sauber zu halten. Denn in den vergangenen Jahren kamen auch immer wieder Korruptionsskandale ans Licht. Anfang 2013 deckte Interpol einen internationalen Mafiaring auf, der Spiele geschoben hatte. Lange vorher war so etwas schon in Deutschland bekanntgeworden; neben Profis waren auch Schiedsrichter in Manipulationen verwickelt. Einige Länder und der gesamte Sport fürchten deshalb um ihren Ruf.

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Der Weltfußballverband Fifa arbeitet für diese WM daher mit unterschiedlicher Analysesoftware, um Spielmanipulationen ausfindig zu machen und ihnen so vorzubeugen. Die Algorithmen basieren zum großen Teil auf Wettquoten und dem entsprechenden Geschehen auf dem Spielfeld, anhand dessen Auffälligkeiten beobachtet werden können.

Auch die Wettquoten beruhen wiederum auf Algorithmen, wobei das grundsätzliche System der Buchmacher die jüngsten Resultate beider spielenden Mannschaften heranzieht, zudem die Heim- und Auswärtsstärke berücksichtigt sowie die Historie bisheriger Aufeinandertreffen der Teams. Aber je komplexer die Wette, desto mehr Daten sind vonnöten. Und, weil sie undurchsichtiger sind, bei so detailreichen Wetten wie etwa darüber, wer die erste Ecke schießt oder das erste Foul bestreitet, ist der Sport besonders anfällig für Manipulation - und damit für Reputationsverlust.

Lügendetektor gegen Korruption

So der Fall in Singapur, von wo aus ein einflussreiches Wettkartell über Jahre Spiele auf dem ganzen Globus schob. Um den Ruf der eigenen, sportlich eher schwachen, nationalen Liga zu schützen, nutzt der Singapurer Fußballverband nun einen Lügendetektor, an den jeder verdächtigte Spieler und Funktionär angeschlossen werden muss. "Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Strategie bei der Korruption", sagt Jason Lee vom nationalen Fußballverband dazu. "Wer nichts zu verbergen hat, muss nichts befürchten."

Über Messungen des Blutdrucks, der Atmung oder des Pulses soll der von Fußballergewerkschaften als technisch fragwürdig kritisierte Polygraph ausfindig machen, ob ein Befragter die Wahrheit sagt. "Wir haben sehr positive Resultate", sagt Jason Lee. Die Anzahl von Bestechungsfällen sei schon stark gesunken.

 WM: Wie viel Technik verträgt der Fußball?Da geht noch viel mehr - aber wollen wir das? 

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blobhopp 16. Jun 2014

Ich Denke dabei immer das die anzahl der schwalben drastisch zurückgehen würde da jede...

blobhopp 16. Jun 2014

Ich persönlich Spiele Liebend gerne Football (ehemaliger Devence Tackle jetzt DLE)und...

Lord Gamma 13. Jun 2014

Wie man beim Eröffnungsspiel schön sehen konnte, war nicht zu viel Technik im Spiel. Es...

SmittyWerben 13. Jun 2014

^This! Eine Diskussion darüber, ob das Spiel, zumindest was zählbare Tore angeht, fairer...

3rain3ug 12. Jun 2014

In der Tat =) ! Finde das auch irgendwie ganz amüsant, dass man bei den Nazis, NSDAP und...



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