WLAN: Vodafone will 6-GHz-Bereich für 5G haben

WLAN oder Mobilfunk? Die Vodafone Group hat auf dem Branchenkongress MBBF in Dubai eine Debatte darüber begonnen, wem der Bereich bei 6 GHz zusteht.

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Nadia Benabdallah, Network Strategy and Engineering Director bei Vodafone Group
Nadia Benabdallah, Network Strategy and Engineering Director bei Vodafone Group (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Vodafone erhebt in Europa für 5G Anspruch auf den 6-GHz-Frequenzbereich. Nadia Benabdallah, Network Strategy and Engineering Director bei Vodafone Group, sagte am 13. Oktober 2021 auf dem Mobile Broadband Forum (MBBF) in Dubai: "3,5 GHz ist heute das Schlüsselband. Das obere 6-GHz-Band ist für 5G in Europa in der Zukunft wichtig."

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Für den internationalen Netzbetreiber Vodafone sei 5G sehr wichtig, weil damit vier- bis fünffach niedrigere Kosten pro GByte entstünden als mit 4G, erklärte die Technikerin, die auch Teil des Leadership Teams bei Vodafone ist. Noch wichtiger aber sei: "5G muss für den Kunden einen sichtbaren Fortschritt bringen." Für einen Unternehmenskunden hat Vodafone in Deutschland Network Slice aktiviert.

Benabdallah sprach damit die Frage der Mobilfunkzuweisung dieses Frequenzbereiches an, dies ist ein WRC-23-Thema und eine Frage der internationalen Übereinkunft. Der Bereich wird nirgendwo für Mobilfunk genutzt. Die untere Hälfte (5.925 - 6.475 MHz) ist bereits in der EU für Wi-Fi freigegeben, in Brasilien teilweise sogar bis 7.125 MHz.

Zain Group: Mehr Gewinn durch 5G

Auch Nawaf Al Gharabally, Chief Technology Officer der Zain Group, betonte, dass "5G den Kunden etwas bringen muss, wenn es den Kunden nichts bringt, lass es sein." Zain Group aus Kuwait ist Mobilfunkbetreiber im Nahen Osten und in Afrika. "Diesmal wollen wir den Rollout smart machen und Fehler der Vergangenheit vermeiden."

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Auch für den Konzern sind die hohen Datenübertragungsraten und die Kapazität von 5G wichtig. "Video macht 70 oder 80 Prozent unseres Data Bands aus", sagte Al Gharabally. Mit 5G gelang der Zain Group eine Gewinnsteigerung von 13 Prozent, berichtete er. Mit WTTx sei Zain in Ländern sehr erfolgreich, in denen wenig Glasfaser liege, erklärte er.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an der Veranstaltung teilgenommen. Die Kosten für Anreise und Übernachtung wurden zur Gänze von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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