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Zerbastelte Patchfelder waren diesmal nicht die Fehlerquelle.
Zerbastelte Patchfelder waren diesmal nicht die Fehlerquelle. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Weniger Ausgangleistung bringt mehr

Die IETF-Mitglieder reduzierten also bei den meisten APs die Leistung von 20 dBm auf 10 dBm und verteilten die Kanäle neu. Statt der üblichen Empfehlung, drei Kanäle zu verwenden - nur diese sind wirklich überlappungsfrei -, setzten die Ingenieure vier ein.

Die Kanäle 1, 5, 9 und 13 kamen so zum Einsatz, weil einfach konfigurierte US-Clients den dort nicht verfügbaren Kanal 13 meist nicht nutzten. Anwender europäischer Geräte hatten diesen Kanal also praktisch für sich. Ein Ingenieur wies in einer Mail auch darauf hin, dass sich insbesondere in den USA verkaufte Macbooks normalerweise nicht mit Kanal 13 verbinden, was die IETF dem Hersteller schon oft vorgehalten hätte.

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Als letzte Maßnahme wurden die Sender bei einigen Access Points gleich ganz abgeschaltet, wenn sie zu nahe an anderen lagen. Bei manchen APs wurde auch das 5-GHz-Band genutzt, das zumindest moderne Notebooks nutzen können. Da von diesen Geräten die höchste Last erwartet wurde, konnte das 2,4-GHz-Band deutlich entlastet werden. Die Teilnehmer der Tagung berichteten anschließend mit wenigen Ausnahmen von einem passabel nutzbaren WLAN im gesamten Hotel.

Das Problem überlasteter Funknetze, welches in diesem Fall durch Fehlkonfigurationen noch verschlimmert wurde, hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschärft, da die Gäste in Hotels oft nicht mehr nur ein Notebook mit sich führen. Während dieser Rechner nur sporadisch genutzt wird, funkten andere Geräte wie Smartphones und Tablets ständig. Ein technisch gut ausgestatteter Reisender hat im schlimmsten Fall also statt früher einem gleich drei Geräte im Netz.

Die meisten Anwender bekommen das zugrundeliegende Problem gar nicht mit, weil sie sich durch die Gewöhnung an Handys nur an der Signalstärke und den Balken auf dem Gerät orientieren. Weil das vielen Menschen als Maßstab für ein "gutes" Netz gilt, ist die Ausgangsleistung der Funkzellen oft viel zu hoch eingestellt. Das führt aber zu einer Überbelastung des Funkspektrums, so dass letztlich weniger Bandbreite als möglich zur Verfügung steht. Das Beispiel des IETF-Umbaus in Paris zeigt: Weniger ist bei drahtlosen Netzen oft mehr.

 WLAN-Tuning: Das Smartphone an der Badezimmerdecke

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DY 12. Apr 2012

Wenn es schlicht und einfach um Rentabilität, also die Kosten geht, ist es völlig egal...

M.P. 11. Apr 2012

Hmm, wie kriegt man auf Industriemessen am besten Informationen aus den Notebooks der...

lephisto 05. Apr 2012

Yap, Verfolgt aber ein anderes mobility-Konzept. Schaut aber auch interessant aus.

nixidee 04. Apr 2012

Und wieder der Punkt lesen: Als die Teilnehmer nach und nach das Hotel Concorde La...

TimBln 04. Apr 2012

Schick Ihnen doch eine WLAN-Message. Ich habe die SSID meines WLANs mal in "Ichkanneuchf...



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