WLAN-Scanner: Vom Papier direkt in die Cloud

Der Einzugsscanner Neatconnect(öffnet im neuen Fenster) nimmt mit dem heimischen WLAN Kontakt auf und schickt die eingelesenen Dokumente zum Beispiel zu Dropbox, Skydrive, Evernote, Box und Google Drive. Neatconnect kann aber auch Kontakt zu eingesteckten Speicherkarten und FTP-Servern aufnehmen oder die Daten per E-Mail verschicken. Als Dateiformate stehen unter anderem PDF und JPEG zur Verfügung.
Der Scanner unterstützt WLAN nach IEEE 802.11 b/g/n und kann Dokumente sowohl einseitig als auch vorder- und rückseitig erfassen. Er soll nach Herstellerangaben bis zu 12 Blatt Papier pro Minute mit 300 dpi in Schwarz-Weiß einlesen können. Die maximale Auflösung liegt bei 600 dpi. Mit dem Gerät können Vorlagen von kleinen Formaten wie wie Visitenkarten bis hin zum A4-Format eingescannt werden. Der automatische Einzug fasst maximal 15 Visitenkarten, 15 Quittungen und 15 A4-Papiere. Wer will, kann das Gerät über USB auch an den Rechner anschließen. Treiber für Windows und Mac OS X werden mitgeliefert.
Mit einem Touchscreen steuert der Anwender die Verarbeitung der eingelesenen Dokumente. So können zum Beispiel mehrere Scans in einer Datei zusammengefasst oder das Speicherziel ausgewählt werden. Der unternehmenseigene Cloud-Dienst Netcloud kann die eingehenden Dokumente auch einer optischen Zeichenerkennung unterziehen und sie so durchsuchbar machen.
Neatconnect enthält eine dreimonatige kostenlose Mitgliedschaft in der Neatcloud, für die auch Apps für Android und iOS angeboten werden. Der Scanner kostet rund 500 US-Dollar und soll ab Mitte Oktober 2013 erhältlich sein.



