Abo
  • Services:

WLAN im ICE: Bahn sieht generell im Zug "keine Überlastsituationen"

Nach zwei Wi-Fi-Enttäuschungen wollte Golem.de von der Deutschen Bahn wissen, was mit dem Multi-Provider-System gerade los ist. Wie wir erfuhren, läuft es freitags weniger gut.

Artikel veröffentlicht am ,
Die WLAN-Technik des schwedischen Ausrüsters Icomera wird installiert.
Die WLAN-Technik des schwedischen Ausrüsters Icomera wird installiert. (Bild: Deutsche Bahn)

Nach schlechten Erfahrungen mit dem WLAN der Deutschen Bahn auf zwei Fahrten quer durch Deutschland im November 2018 hat Golem.de wissen wollen, ob es Messungen zur Auslastung der Wi-Fi-Versorgung in den Zügen gibt. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte uns dazu: "Generell haben wir im Zug keine Überlastsituationen. Natürlich ist der Service zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich. So teilen sich etwa am Freitagnachmittag mehr Fahrgäste die gleiche Bandbreite in die Mobilfunknetze als beispielsweise an einem Dienstag." Konkrete Angaben zur Auslastung wurden nicht gemacht.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Die Mobilfunknetzbetreiber verantworten die Versorgung an den Eisenbahnstrecken. Für die Hauptverkehrsstrecken, über die ICE- und die wichtigsten IC-Linien laufen, ist eine nominelle Versorgung von 50 MBit/s bis Ende 2019 vorgesehen, "allerdings gibt es noch eine Vielzahl an Versorgungslücken", sagte der Sprecher.

Die Bahn greife auf dieselben Mobilfunknetze zu wie alle anderen Kunden, betonte der Bahn-Sprecher. Wie es um die Mobilfunkqualität entlang der Eisenbahnstrecken bestellt ist, zeigt der neue Connect-Test. Schlichtweg traurig seien die Ergebnisse der Tests in der Bahn. Hier sei im Vergleich zu den Vorjahren kein Fortschritt zu erkennen. "Dürftige Leistungen sowohl beim Telefonieren als auch in der Datenkommunikation adressieren alle drei deutschen Netzbetreiber mit der klaren Aufgabe, hier endlich für Verbesserungen zu sorgen", hieß es im Testbericht.

Wi-Fi: Icomera schafft neues System

"Die Ergebnisse entsprechen noch nicht unserem Anspruch. Deshalb schauen wir sehr gespannt auf die kommende Frequenzvergabe in der Hoffnung, dass Eisenbahnstrecken denselben Stellenwert bekommen wie Autobahnen und Städte", sagte der Bahn-Sprecher.

Das Multi-Provider-System des schwedischen Ausrüsters Icomera nutzt die drei Mobilfunknetze in Deutschland und bündelt damit die zur Verfügung stehenden Kapazitäten. In das Projekt werden über drei Jahre 120 Millionen Euro investiert. Ein WLAN wird für jeden einzelnen Wagen aufgebaut, das IP-Netz im Zug soll durchweg funktionieren.

Pro Zug ist ein Server verbaut, der als Zentralrouter für die Verbindung zu den Mobilfunknetzen sorgt: Dazu ist er mit bis zu sechs SIM-Karten bestückt und mit mehreren Außenantennen auf den Wagen verbunden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. ab 194,90€
  3. 169,90€ + Versand

Hel 08. Dez 2018

Und warum holt Ihr Eure Pornos etc. nicht einfach zuhause runter?

HagbardCeline 07. Dez 2018

Träum weiter wenn du glaubst das es da um Kohle geht die falsch eingesetzt wurde. In...

kaldewej 07. Dez 2018

Auf den ersten Blick wirklich sind nette Idee. Aber ich denke auch dass das nicht...

ML82 06. Dez 2018

jup grundsetzlich ist das geradezu wieder rückständig, ja auch einst verfügbarer öpnv...

Eisklaue 06. Dez 2018

Ist im Grunde auch nur ein Umlackierter RE mit mehr technischem Schnickschnack wie...


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
Linux
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Von Fabian A. Scherschel

  1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
  2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
  3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /