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WLAN: Huawei bringt Wi-Fi-6-Router mit eigener CPU und 5G-Modem

Wi-Fi 6 ist für Huawei ein großes Thema. Das Unternehmen wird etwa zwei neue Router anbieten: Der Wifi AX3 ist ein traditionelles Heimgerät mit großen Antennen, während 5G CPE Pro 2 auch in 5G funken kann. Beide Geräte kommen mit eigens entwickelter CPU.

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Der 5G CPE Pro 2 kann sich auch in das 5G-Netz einwählen.
Der 5G CPE Pro 2 kann sich auch in das 5G-Netz einwählen. (Bild: Huawei)

Zwar wurde die Elektronikmesse MWC 2020 in diesem Jahr abgesagt, das hält den chinesischen Hersteller Huawei aber nicht davon ab, zwei neue WLAN-Produkte vorzustellen. Der Wifi AX3 und der 5G CPE Pro 2 sind Router, die für Wi-Fi 6 ausgelegt sind. Entsprechend hoch sind die theoretischen Datenraten, die der Hersteller hier angibt: etwa 3.000 respektive 3.600 MBit/s sollen damit möglich sein. Das ist im realen Betrieb nur unter idealen Bedingungen realistisch.

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Der AX3 verwendet den speziell für Wi-Fi 6 entwickelten Dual-Core-Prozessor Gigahome 650. Dieser unterstützt das Funken per Dual-Band Dual-Concurrent (DBDC), kann also auf mehreren Frequenzen im 2,4- und 5-GHz-Band gleichzeitig kommunizieren. Der Router funkt per 2x2 in beiden Frequenzen, entspricht also dem derzeitigen Standard. Trotzdem wirbt Huawei mit Begriffen wie Wi-Fi 6+, welches in Verbindung mit Huawei-Telefonen noch schneller als das herkömmliche Wi-Fi 6 sein soll. Das ist hier aber nicht nachvollziehbar dargelegt.

  • Wifi AX3 (Bild: Huawei)
  • Wifi AX3 (Bild: Huawei)
Wifi AX3 (Bild: Huawei)

Neben der Kommunikation mit vier Antennen können Nutzer auch den Gigabit-Ethernet-Switch des AX3 nutzen. Ein WAN-Port und drei weitere LAN-Anschlüsse sind hier vorhanden. Mit Wi-Fi 6 kommen zudem aktuelle Sicherheitsstandards wie WPA3 hinzu. Huawei bietet hier zudem einen DoS-Schutz an.

5G im Router

Der 5G CPE Pro 2 unterstützt ebenfalls Wi-Fi 6, füllt aber zusätzlich die Nische eines Access Points für mobile Funknetze. Das System kann sich dazu in 5G-Netzwerke oder per LTE einwählen. Der Hersteller spricht hier von einer noch höheren Datenrate von bis zu 3.600 MBit/s. Der Flaschenhals dürfte das mobile Funknetz sein, das in weiten Teilen der Welt noch nicht auf 5G aufgerüstet ist.

Die verbauten Antennen funken dem Standard entsprechend im Dual-Band-Betrieb auf 2,4 und 5 GHz. Allerdings stehen Nutzern nur zwei Gigabit-Ethernet-Ports zur Verfügung. Als CPU verwendet Huawei ebenfalls eine Eigenentwicklung: den Balong 5000.

Zu beiden Wi-Fi-6-Routern hat Huawei bisher weder einen Preis noch eine Verfügbarkeit angegeben. Auf den Produktseiten des Herstellers gibt es dazu ebenfalls noch keine Informationen.

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lincoln33T 28. Feb 2020

Na ja der Träge AVM glänzt nicht gerade mit Innovationen, verbauen 2020 noch usb 2.0...

franzropen 27. Feb 2020

Sein Post klingt eher so als wüsste er längst woher die Telekom ihre Router hat.


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