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WLAN: HP will Aruba Networks für 3 Milliarden US-Dollar kaufen

Hewlett-Packard wagt wieder eine große Übernahme. Aruba Networks, einer der großen Ausrüster für drahtlose Netzwerke, wird Teil des US-Konzerns. Doch kann Aruba die Probleme von HP lösen?
/ Achim Sawall
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Aruba Instant (Bild: Aruba)
Aruba Instant Bild: Aruba

Hewlett-Packard will Aruba Networks für rund 3 Milliarden US-Dollar kaufen. Das gaben die Unternehmen bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Aruba Networks ist ein Hersteller von Ausrüstung für drahtlose Netzwerke für Hotels, Universitäten oder Einkaufszentren.

Über eine mögliche Übernahme wird bereits seit einiger Zeit in den Medien berichtet.

Aruba Instant How to Install Your New Instant Access Point
Aruba Instant How to Install Your New Instant Access Point (02:46)

HP-Chefin Meg Whitman erklärte, die Netzwerkausrüstung sei eine Ergänzung zu den Switches des Unternehmens, um Firmen zu ermöglichen, sichere und einfach zu installierende drahtlose Netzwerke aufzubauen.

In dem Bereich hatte HP zuletzt im Jahr 2010 3Com für 2,7 Milliarden US-Dollar gekauft. Aruba Networks mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale hat im Finanzjahr 2014 einen Umsatz von 729 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.

Der neue gemeinsame Geschäftsbereich von HP und Aruba wird von Aruba-Chef Dominic Orr und Chief Strategy und Technology Officer Keerti Melkote geleitet. Er berichtet an Antonio Neri, der die HP Enterprise Group führt.

Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben der Übernahme bereits zugestimmt.

Hewlett-Packard hatte die Aufspaltung in zwei separat gehandelte börsennotierte Unternehmen angekündigt . Am 6. Oktober 2014 gab das Unternehmen bekannt, dass unter Hewlett-Packard Enterprise IT-Infrastruktur, Software und Services für Großunternehmen zusammengefasst werden. In der Firma HP Inc. würden alle Druck- und PC-Produkte unter dem alten Firmenlogo laufen.

HP konnte seine starke Position bei Unternehmenshardware wie Server und PC nicht nutzen, um Marktanteile in Bereichen wie Cloud Software und Mobile Computing zu erobern. Der Umsatz im strategisch wichtigen Bereich Software sank zuletzt.


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