WLAN: D-Link-Kameras haben Probleme mit Fritzbox-Mesh
Einige IoT-Geräte des Herstellers D-Link scheinen nicht mit AVM-Routern kommunizieren zu können, seit FritzOS die Mesh-Funktion eingeführt und mit FritzOS 7 (Test) weiter ausgebaut hat. Zu den genannten Geräten zählt die Kamera Omna 180. Der deutschsprachige Blog Ifun(öffnet im neuen Fenster) berichtete darüber, nachdem viele Nutzer das merkwürdige Verhalten gemeldet hatten.
In einem Supportartikel(öffnet im neuen Fenster) (PDF), der mittlerweile wohl archiviert wurde, empfiehlt D-Link ein Downgrade der Firmware. Allerdings ist das aus Security-Gründen wenig hilfreich. AVM hat auf das Problem ebenfalls reagiert und einen Workaround(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.
Demnach können Nutzer die WLAN-Verschlüsselung auf WPA2 mit CCMP setzen, statt Clients die Möglichkeit zwischen WPA 1 und WPA 2 zu lassen. Diese Einstellung ist ohnehin ratsam, da das ursprüngliche WPA vergleichsweise schwach verschlüsselt ist. D-Link-Kameras scheinen aber wohl ein Problem mit der Aushandlung des Verschlüsselungsprotokolls zu haben, seit AVM sein FritzOS aktualisiert hat. Viele aktuelle Fritzbox-Modelle akzeptieren standardmäßig nur WPA 2, welches von der Wi-Fi-Alliance als Voraussetzung für eine Zertifizierung festgelegt wurde.
Kommunikation zwischen beiden Unternehmen besteht bereits
Nachdem Nutzer in den WLAN-Einstellungen ihrer Fritzbox WPA 2 (CCMP) ausgewählt haben, müssen die gespeicherten WLAN-Einstellungen betroffener D-Link-Geräte zunächst entfernt und das aktualisierte WLAN-Netzwerk wieder erneut eingetragen werden.
Der Blog Deskmodder(öffnet im neuen Fenster) berichtet davon, dass AVM bereits in Kontakt mit D-Link stehe. Beide Unternehmen arbeiten demnach an einer Lösung des Problems. Dabei wurde betont, dass das Problem nur bei "einer Handvoll Anwendern" auftrete. AVM gibt an, dass D-Link zudem bereits seit November eine aktualisierte Firmware entwickle, welche den Fehler adressiere.
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