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Mäßige Aussagekraft

Die erste erleichternde Erkenntnis: Alle Werte sind im grünen Bereich. Die zweite Erkenntnis: Das wussten wir aber auch vorher schon.

Dass sich Flüssigkeitshaushalt und pH-Wert morgens zum Beispiel etwas schlechter darstellen als nachmittags, wenn wir schon ausreichend getrunken haben, erkennen wir auch durch eine Sichtprobe. Ketone entstehen, wenn dem Körper nicht ausreichend Kohlenhydrate zur Verfügung stehen; sie können Auskunft über den Fettstoffwechsel geben.

Werte ohne Abo einsehbar

Der Zweck der Vitamin-C-Messung erscheint uns fraglich, weil das Vitamin vom Körper eigentlich nur dann ausgeschieden wird, wenn zu viel davon aufgenommen wurde. Ich weiß also dank des U-Scans lediglich, ob ich zu viel Vitamin C eingenommen habe.

Positiv ist zu bewerten, dass wir all das einsehen können, ohne uns ein Withings+-Abo zulegen zu müssen. Mit dem Abo erhalten Nutzer weiterführende Zusammenfassungen und Analysen der gesammelten Gesundheitsdaten. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn auch noch andere Withings-Geräte, zu denen smarte Körperwaagen, Fitnessuhren, Blutdruckmessgeräte, Schlaftracker und intelligente Stethoskope gehören, verwendet werden.

Die Reinigung

Laut Withings ist der U-Scan so konzipiert, dass er bei jeder Toilettenspülung abgespült wird. Das funktionierte bei unserem WC nicht vollständig, wodurch an der Oberseite des Geräts immer etwa ein Drittel der Fläche nicht mit Wasser in Kontakt kam. Für die manuelle Reinigung soll eine milde Seife verwendet werden.

Nach spätestens drei Monaten oder vor einem Kartuschenwechsel meldet die Withings-App einen gründlichen Reinigungsbedarf an. Hierfür muss das mitgelieferte Reinigungsmittel mit lauwarmem Wasser gemischt und die Aufbewahrungsbox damit gefüllt werden. Anschließend wird der U-Scan in die Box gehängt und der Reinigungsprozess via App gestartet. Der gesamte Vorgang nimmt dreieinhalb Stunden in Anspruch.


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