Wissenschaftliche Veröffentlichungen: Nature befreit Inhalte ein bisschen

Das britische Wissenschaftsmagazin Nature(öffnet im neuen Fenster) will künftig auch nichtzahlenden Lesern Zugang zu seinen Artikeln gewähren. Allerdings keinen direkten Zugang, sondern über einen Umweg.
Abonnenten können Freunden oder Kollegen eine eindeutige Webadresse zu einem Aufsatz zukommen lassen. Journalisten und Blogger, die über Wissenschaftsthemen berichten, können in ihren Artikeln auf die Aufsätze verlinken und ihren Lesern so den Zugang zur Vollversion ermöglichen. Das gilt für Nature sowie 48 weitere wissenschaftliche Fachzeitschriften der Nature Publishing Group (NPG).
Leser könne Anmerkungen machen und teilen
Open Access ist das aber nicht: Die Aufsätze stehen als schreibgeschützte PDFs zur Verfügung. Um sie aufzurufen, benötigen die Nutzer die Lesesoftware Read Cube(öffnet im neuen Fenster) . Die Dateien können zwar gespeichert, aber nicht ausgedruckt werden. Die Leser können zudem Anmerkungen an einen Text machen und diese wiederum mit anderen teilen.
Die NPG will nach eigenen Angaben(öffnet im neuen Fenster) auf diese Weise Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, Aufsätze kostenlos zu lesen oder zu teilen, dabei aber gleichzeitig ihr Geschäftsmodell bewahren, Abonnements an Bibliotheken oder Einzelkunden zu verkaufen. Die NPG gehört zum Verlag Macmillan.



