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Wissenschaft:
Wie Malware mit der Antenne erkannt werden kann

IoT -Geräte sind mit steigender Verbreitung ein beliebtes Ziel für Malware . Französische Forschende erkennen sie auf unkonventionelle Weise.
/ Johannes Hiltscher
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Versuchsaufbau zur Malwarebestimmung anhand elektromagnetischer Emission (Bild: INRIA)
Versuchsaufbau zur Malwarebestimmung anhand elektromagnetischer Emission Bild: INRIA

Malware auf IoT-Geräten stellt ein ernstzunehmendes Problem dar – Beispiele wie das Botnetz Mirai haben dies gezeigt. Gleichzeitig sind diese Geräte besonders anfällig, da Hersteller häufig keine Updates bereitstellen, hierzu sehr lange brauchen oder die Software nur wenige Jahre lang aktualisieren.

Gleichzeitig haben Nutzer oft keine Möglichkeit, überhaupt zu erkennen, ob ihr Gerät befallen ist. Auf viele IoT-Geräte haben sie, von einer Web-Oberfläche abgesehen, überhaupt keinen Zugriff. Übliche Lösungen wie Virenscanner fallen also aus – vielfach auch aufgrund der geringen Rechenleistung des Geräts. Forschende des französischen Forschungsverbunds INRIA(öffnet im neuen Fenster) gehen das Problem mit einem ungewöhnlichen Ansatz an.

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