Wissenschaft: Wearable wandelt Körperwärme in Elektrizität um

Die thermoelektrischen Chips können dank einer flexiblen Basis so angepasst werden, dass sie sich als Armband tragen lassen - um etwa eine Uhr anzutreiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Thermoelektrische Chips auf einer flexiblen Trägerschicht
Thermoelektrische Chips auf einer flexiblen Trägerschicht (Bild: Xiao Labs)

Forscher der University of Colorado Boulder haben einen Ansatz entwickelt, Körperwärme mit Hilfe von leicht auf der Haut zu befestigenden Wearables in Elektrizität umzuwandeln. Dabei verwenden die Wissenschaftler rund um Jianliang Xiao thermoelektrische Chips, die auf einem speziellen, flexiblen Material aufgebracht sind.

Stellenmarkt
  1. Linux Systemadministrator (m/w/d)
    Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland, Eggenstein-Leopoldshafen
  2. SAP S / 4HANA Inhouse Berater/in SD (m/w/d)
    Friedrich Lange GmbH, Hamburg
Detailsuche

In diese Polyimin-Trägerschicht werden die Chips eingesetzt und mit flüssigem Metall miteinander verbunden. Der Träger lässt genügend Körperwärme durch, die von den thermoelektrischen Chips in Elektrizität umgewandelt wird.

Vorteil des gewählten Trägers ist, dass er dehnbar ist und somit bis zu einem gewissen Grad die Bewegungen der Haut mitmachen kann. Reißt der Träger, kann er durch Zusammendrücken wieder repariert werden. Auf die gleiche Weise lassen sich auch mehrere Module miteinander verbinden.

Armband kann Uhr mit Strom versorgen

Werden beispielsweise Module zu einem Armband zusammengefügt, das bei einem flotten Spaziergang getragen wird, soll dies Xiao zufolge ausreichen, um circa 5 Volt zu generieren. Damit soll sich beispielsweise eine Uhr antreiben lassen. Praktisch wäre eine derartige Technologie auch bei Fitness-Trackern.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    1.–2. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Sollte die Trägerschicht abgenutzt sein, kann das Wearable einfach in eine Lösung gelegt werden, welche die Schicht auflöst. Die elektronischen Komponenten werden nicht angegriffen, sondern einfach herausgelöst. Sie können anschließend in eine neue Trägerschicht eingesetzt werden, was das Konzept nachhaltiger machen soll.

Xiao und seinem Forscherteam zufolge sei es denkbar, dass die Technologie in fünf bis zehn Jahren bereit für den Alltagseinsatz ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ultima 26. Feb 2021

Da wird leider kein Schuh draus. Menschen erzeugen ja nicht Energie aus dem nichts. Sie...

AllDayPiano 25. Feb 2021

Grundsätzlich ja, aber mit Ausnahmen.

Kleba 24. Feb 2021

Nur wenn die Klimaanlage zu dolle gekühlt hat ;-)

Noxmiles 24. Feb 2021

Warum? 5V reicht doch völlig. Einfach ein Step Up Modul dran hängen und ich kann meinen...

Sil53r Surf3r 24. Feb 2021

Demnächst: Pittoresk in der Landschaft herumstehende, tiefgefrostete Gamer mit VR...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Feldversuch E-Mobility-Chaussee
So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
Artikel
  1. Encrochat-Hack: Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen
    Encrochat-Hack
    "Damit würde man keinen Geschwindigkeitsverstoß verurteilen"

    Der Anwalt Johannes Eisenberg hat sich die Daten aus dem Encrochat-Hack genauer angesehen und viel Merkwürdiges entdeckt.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
    Geforce Now (RTX 3080) im Test
    1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

    Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. SpaceX: Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen
    SpaceX
    Starlink testet Satelliteninternet in Flugzeugen

    Bald dürften mehrere Flugesellschaften Starlink-Service anbieten. Laut einem Manager soll es so schnell wie möglich gehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G9 49" 32:9 Curved QLED 240Hz 1.149€) • Spiele günstiger: PC, PS5, Xbox, Switch • Zurück in die Zukunft Trilogie 4K 31,97€ • be quiet 750W-PC-Netzteil 87,90€ • Cambridge Audio Melomonia Touch 89,95€ • Gaming-Stühle zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /