Abo
  • Services:
Anzeige
John Hunt (l.) und Tom Driscoll mit dem Metamaterialstreifen
John Hunt (l.) und Tom Driscoll mit dem Metamaterialstreifen (Bild: Duke University)

Wissenschaft: Metamaterial macht komprimierte Bilder

John Hunt (l.) und Tom Driscoll mit dem Metamaterialstreifen
John Hunt (l.) und Tom Driscoll mit dem Metamaterialstreifen (Bild: Duke University)

Ein Metamaterial ist das Kernstück eines Bildaufnahmesystems, das Forscher in den USA entwickelt haben. Es macht Bilder im Mikrowellenspektrum und könnte im Sicherheitsbereich eingesetzt werden.

US-Wissenschaftler haben eine Kamera aus einem neuartigen Metamaterial konstruiert. Sie kommt ohne Linse und bewegliche Teile aus und komprimiert Bilder schon bei der Aufnahme.

Die Linse haben die Forscher von der Duke-Universität in Durham im US-Bundesstaat North Carolina durch das von ihnen entwickelte Metamaterial ersetzt. Das ist ein Material, das Eigenschaften aufweist, die so in der Natur nicht vorkommen.

Anzeige

In diesem Fall handelt es sich um einen etwa 30 Zentimeter langen Kupferstreifen, in den kleine Quadrate geätzt sind. Diese lassen jeweils nur bestimmte Wellen durch. Das Metamaterial leitet diese aus dem Frequenzbereich zwischen 18,5 und 25 Gigahertz an einen Computer weiter, der das Wellenmuster aufzeichnet. Ein Algorithmus errechnet daraus wieder ein Bild.

Das geht in sehr kurzer Zeit - es dauert etwa 100 Millisekunden. Zudem fallen bei dieser Technik nur sehr wenige Daten an: Das Bild werde mit einer Kompression von 40:1 gegenüber einem herkömmlichen Digitalfoto aufgenommen, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Science. Die Kompression geschieht bei der Aufnahme selbst - ein herkömmliches Bild wird erst beim Speichern im JPG-Format komprimiert.

Das System nimmt Wellen im Mikrowellen- und Terahertz-Bereich auf. Es sei möglich, damit durch bestimmte Materialien zu schauen, durch Stoff etwa oder Holz, sagte John Hunt, einer der Entwickler, dem US-Technologiemagazin Wired. Auch Regen oder Nebel behindere die Sicht nicht. Sichtbar hingegen werde Haut, Metall oder Plastik.

Entsprechend sehen die Forscher mögliche Anwendungen im Sicherheitsbereich: als Sensoren, die zur Kollisionsverhütung bei Autos oder Flugzeugen eingesetzt werden können, oder als Körperscanner am Flughafen. Das System sei kleiner und schneller als die derzeit eingesetzten.


eye home zur Startseite
Neuro-Chef 20. Jan 2013

Keine Ahnung wie ihr jetzt auf Normaltemperatur-Supraleiter kamt, aber ich würde mir...

Phisto 18. Jan 2013

schau dir mal meine antwort auf den anderen kommentar an ;) alles heiße luft



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KLEEMANN GmbH, Göppingen
  2. über Dr. Maier & Partner GmbH Unternehmensberatung, österreichische Alpen
  3. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  4. BWI GmbH, Meckenheim, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 13,99€
  2. (u. a. Valerian, Kong: Skull Island, Jungle)
  3. 39,99€ mit Gutschein VFL6ESJY

Folgen Sie uns
       


  1. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  2. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  3. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  4. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  5. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  6. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  7. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  8. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App

  9. Echtzeit-Strategie

    Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin

  10. Ein Jahr Trump

    Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Sicherheitsupdate Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

Star Citizen Alpha 3.0 angespielt: Es wird immer schwieriger, sich auszuloggen
Star Citizen Alpha 3.0 angespielt
Es wird immer schwieriger, sich auszuloggen
  1. Cloud Imperium Games Star Citizen bekommt erst Polituren und dann Reparaturen
  2. Star Citizen Reaktionen auf Gameplay und Bildraten von Alpha 3.0
  3. Squadron 42 Mark Hamill fliegt mit 16 GByte RAM und SSD

  1. Re: Kann man das nicht besser erklären?

    longthinker | 22:38

  2. warum werden die daten überhaupt gespeichert

    My1 | 22:37

  3. Wenn ich will,

    Genau! | 22:37

  4. Re: Ich tippe auf mehr als 400 MHz

    madejackson | 22:35

  5. Re: Ist ja auch sehr nervig...

    Comicbuchverkäufer | 22:33


  1. 18:53

  2. 17:28

  3. 16:59

  4. 16:21

  5. 16:02

  6. 15:29

  7. 14:47

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel