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Wissenschaft: Forscher bauen 3D-Tastdisplay für sehbehinderte Menschen

Für CAD-Software und Blender: Ein Forscherteam entwickelt ein taktiles Display, das Querschnitte von 3D-Objekten räumlich darstellen kann. Ein erster Prototyp erscheint vielversprechend. Das Ziel: eine bessere Auflösung und eine preiswertere Herstellung.

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Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen
Hilfe für blinde und sehbehinderte Menschen (Bild: Stanford University)

Forscher der Stanford University haben ein taktiles Display entwickelt, das 3D-Objekte darstellen kann. Das soll blinden oder visuell beeinträchtigten Menschen helfen, ein auf dem Computer dargestelltes Bild zu erfühlen. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine 12 x 24 Pixel große Matrix aus Metallstäben, die in unterschiedlicher Höhe ausgefahren werden können. Das ist laut Maschinenbau-Juniorprofessor Sean Follmer ein Unterschied zu existierenden taktilen Panels, die nur zwei Stufen darstellen können.

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Das Forscherteam will es mit seinem Display blinden Menschen ermöglichen, 3D-Modelle in Blender oder CAD-Software im Kopf zu visualisieren. Das Projekt stammt von der Master-Ingenieursstudentin Alexa Siu, die dazu mit dem blinden Wissenschaftler und Co-Autor Joshua Miele zusammenarbeitet. Das Team stellte seine Arbeit auf der ACM-Sigaccess-Konferenz vor. Fünf sehbehinderte Menschen probierten den Prototyp bereits aus.

In einem Video wird der erste Prototyp des taktilen Displays gezeigt. Dieses wird an einen Host-Computer angeschlossen und stellt per Knopfdruck einen Ausschnitt des gezeigten Bildes dar. Es ist dabei auch möglich, ein 3D-Modell in Querschnitten nacheinander anzuzeigen. Anwender können mit ihrer Hand die jeweilige Ebene erfühlen und Variablen bei Bedarf Anpassungen in der Software vornehmen. Derzeit zeigt das System allerdings keine Bewegtbilder an.

In Zukunft will das Entwicklerteam sein System größer und vor allem preiswerter machen. Es soll mehr Pixel anzeigen können. Dabei sollen einzelne Pins verkleinert werden, so dass mehr Pixel auf die anzeigbare Fläche passen. "Wenn ein taktiles Display zu einem mit Unterhaltungselektronik vergleichbaren Preis - wie ein Smartphone oder Laptop - gebaut werden könnte, könnte es von visuell beeinträchtigten Menschen viel genutzt werden", sagt der Student Kai Zhang, der an einem ähnlichen und kompakteren Projekt arbeitet. Für ihn wäre so auch Virtual Reality vorstellbar.

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