Wissenschaft: Falscher Wunderakku schaffte es in Nature Energy

Der Zink-Luft-Akku hat nur einen Bruchteil der versprochenen Kapazität. Das dreiste Paper zeigt systematische Probleme der Wissenschaftsjournals.

Eine Analyse von veröffentlicht am
In Nature Energy wurde eine Forschungsarbeit über einen Zink-Luft-Akku veröffentlicht, deren Ergebnisse - im besten Fall - irreführend aufgeschrieben wurden.
In Nature Energy wurde eine Forschungsarbeit über einen Zink-Luft-Akku veröffentlicht, deren Ergebnisse - im besten Fall - irreführend aufgeschrieben wurden. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Die Wissenschaft hat ein Problem mit der Zuverlässigkeit ihrer wichtigsten Instrumente: den Fachjournalen, in denen Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Schon lange ist bekannt, dass gerade in den einflussreichsten Journalen die Zuverlässigkeit der Ergebnisse im Vergleich zu anderen unterdurchschnittlich ist.

Nature Energy, mit einem Impact Factor von 50 eine der einflussreichsten Zeitschriften überhaupt, hat dazu ein weiteres Beispiel geliefert – nämlich mit einem Paper zu einem Zink-Luft-Akku, von dem behauptet wird, er könne doppelt so viel Energie speichern wie aktuelle Lithium-Ionen-Akkus.


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