Abo
  • Services:

Wisconsin: Trumps Foxconn-Fabrik ist gigantischer Verlust für den Staat

Trumps Propagandaankündigung von 13.000 Jobs in Wisconsin durch eine Fabrik von Foxconn wird sich für den Staat vielleicht nie rechnen. Frühestens im Jahr 2043 erreicht das Projekt die Gewinnschwelle für die Steuerzahler.

Artikel veröffentlicht am ,
Sharp Fabrik in Japan
Sharp Fabrik in Japan (Bild: Yuya Shino/Reuters)

Der Bau einer Fabrik für Display-Panels von Foxconn im US-Bundesstaat Wisconsin wird sich unter idealen Bedingungen erst im Jahr 2043 für den Staat rechnen. Das geht aus einer Untersuchung des Legislative Fiscal Bureau Wisconsins (PDF) hervor, über die das Onlinemagazin The Verge berichtet. Die Trump-Regierung und Wisconsins Gouverneur Scott Walker haben dem taiwanischen Auftragshersteller Steuerfreiheit in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zugesagt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. CCV Deutschland GmbH, Au in der Hallertau

Donald Trump sagte, das Werk werde schon zu Beginn 3.000 "amerikanischen Arbeitern" einen neuen Job bieten. Viele weitere würden folgen. Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen. Falls die Anzahl nur bei annähernd 3.000 Jobs liegt, wird die Gewinnzone für Wisconsin erst nach dem Jahr 2044 bis 2045 erreicht. Foxconn setzt bereits stark auf Automation und Robotik, ob die Zahl von 13.000 Jobs jemals erreicht wird, ist darum nicht gesichert.

Die Verfasser der Studie räumen ein, dass Aussagen über so einen langen Zeitraum "hoch spekulativ" seien.

Trump: Groß, groß, groß

Die Displays werden für die Foxconn-Tochterfirma Sharp hergestellt. Das Werk soll 2020 seinen Betrieb aufnehmen. Im Jahr 2013 hatte Foxconn laut der Nachrichtenagentur AP bereits einmal zugesagt, 30 Millionen US-Dollar in Pennsylvania zu investieren und 500 Arbeiter einzustellen, was jedoch nie passierte.

Trump hatte in einem Interview mit dem Wall Street Journal zudem verkündet, Apple-Chef Tim Cook habe ihm drei große Fabriken in den USA zugesagt. Cook habe "drei große Werke versprochen - groß, groß, groß". Apple hat Anfragen dazu nicht beantwortet. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses erklärte dem Wall Street Journal zu dem Foxconn-Bericht, bei der Ankündigung sei es um etwas anderes als die Foxconn-Fabrik gegangen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. (-79%) 5,99€
  3. 59,99€

Huanglong 14. Aug 2017

Ein Unternehmen verursacht dem Staat aber auch kosten wenn sie da sind, Infrastruktur...

Huanglong 14. Aug 2017

Und Foxconn zieht auch wieder ab, wenn sich das nicht mehr lohnt. Die Nachhaltigkeit ist...

Huanglong 14. Aug 2017

Es gibt schon den einen oder anderen Punkt, der den Staat da Geld kostet, wenn sich eine...

der_wahre_hannes 14. Aug 2017

Aha. weil ER JETZT PRÄSIDENT IST darf man keine Nachfragen mehr stellen, oder was? Meine...

ip_toux 13. Aug 2017

Den ganzen Tag auf dem Bürostuhl sitzen und die Maus schubsen ist in deinen Augen wohl...


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /