Wirtschaftskrise: Elon Musk dämpft Hoffnung auf den Tesla Roadster 2

Weil die Wirtschaftskrise andere Projekte wichtiger erscheinen lässt, wird der Tesla Roadster 2 wohl kaum vor 2022 kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Roadster 2
Tesla Roadster 2 (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)

Der Tesla Roadster 2, der eigentlich 2020 auf den Markt kommen soll, wird wohl mit zweijähriger Verspätung erscheinen. Firmenchef Elon Musk machte in einem Videopodcast wenig Hoffnung auf den Elektrosportwagen, weil andere Projekte derzeit deutlich wichtiger seien.

Stellenmarkt
  1. Automation Expert (d/m/w)
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
  2. (Senior) Strategic Workforce Planner - Shared Services (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim
Detailsuche

Tesla will zunächst den Output bei der Produktion des neuen Volumenmodells Model Y steigern, die Gigafactory in Deutschland errichten, dann die Kapazität in Schanghai ausbauen und den Sattelschlepper mit E-Antrieb sowie den elektrischen Pick-up Cybertruck bauen.

Der geplante Roadster ist laut Musk "das Dessert". Die anderen Modelle scheinen damit der Hauptgang zu sein, und eines dürfte klar sein: Das Unternehmen muss erst einmal Geld verdienen, bevor Prestigeprojekte vorangetrieben werden können.

Der neue Roadster soll in nur 1,9 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde beschleunigen. Damit wäre es das erste Serienauto, das die Zweisekundenmarke unterschreitet. Von 0 auf 100 Meilen pro Stunde (160 km/h) soll es in 4,2 Sekunden beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit mehr als 400 km/h angegeben. Wie lange der 200-kWh-Akku damit durchhalten soll, teilte Tesla bisher nicht mit.

Golem Karrierewelt
  1. Microsoft 365 Administration: virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.06.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Fahrzeug wird mit drei Elektromotoren angetrieben, die insgesamt ein Drehmoment von 10.000 Newtonmetern erzielen sollen. Die auf 1.000 Stück limitierte Founders Edition soll 250.000 US-Dollar kosten. Dabei ist der Kaufpreis sofort in voller Höhe fällig. Das Basismodell soll für 200.000 US-Dollar bei einer Anzahlung von 50.000 US-Dollar angeboten werden.

Tesla will Akkuzellen selbst bauen

Im Mai 2020 will Tesla auf seiner Hausmesse Battery Day, die diesmal virtuell stattfindet, seine Neuerungen im Bereich der Akkutechnik vorstellen. Es wird angenommen, dass das Unternehmen dort auch seine Pläne für eine eigene Akkufertigung konkretisieren wird. 2019 hatte Tesla angekündigt, Akkuzellen künftig selbst zu produzieren. Vor kurzen wurden von Hanwha aus Südkorea Maschinen für diesen wichtigen Produktionsschritt bestellt. Es handelt sich um Geräte für die Formation der Akkuzellen.

Derzeit fertigt Panasonic die Zellen für Teslas Autos. Künftig will der US-Autohersteller nicht mehr von einem einzigen Lieferanten abhängig sein. Eine Pilotanlage für die Fertigung wurde in Fremont bereits in Betrieb genommen, 2019 hat Tesla zudem das kanadische Unternehmen Hibar Systems übernommen, das Systeme für die Produktion von Akkuzellen baut.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bluejanis 13. Mai 2020

Von "arbeiten gehen wollen" kann wohl keine Rede sein, wenn du sonst verhungerst. Das...

Killerkeks 13. Mai 2020

Mal wieder ein Sportwagen, der in unter 2s von 0 auf 100 kmh kommen will. Am Schluss...

Fernando-05 13. Mai 2020

Wenn das Teil verfügbar ist werde ich mir den Roadster mal ausleihen. Bisher habe ich nur...

RienSte 11. Mai 2020

Ob jetzt viele Werbende wenig Rabatt erhalten oder wenig Werbende viel Rabatt (i.d.F...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Dev Box: Die schnelle und einfache Entwicklungmaschine aus der Cloud
    Dev Box
    Die schnelle und einfache Entwicklungmaschine aus der Cloud

    Build 2022Das Einrichten einzelner Rechner zur Entwicklung kann viel Aufwand machen. Mit der Dev Box aus der Cloud will Microsoft das vereinfachen.

  3. Cloudwebserver: NGINX gibt es jetzt für Azure
    Cloudwebserver
    NGINX gibt es jetzt für Azure

    Build 2022 Microsoft und F5 verkünden die Verfügbarkeit von NGINX auf Azure als nativ integrierte Software as a Service im Preview.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Cyber Week: Alle Deals freigeschaltet • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /