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Wirtschaftskrise: Tech-Konzerne setzen Personalabbau fort

Angesichts des sich verfinsternden Klimas planen große Tech-Unternehmen, mehr Personal zu entlassen, darunter Google , Amazon , Snap und Zillow.
/ Andreas Donath
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Kündigung erhalten (Symbolbild) (Bild: Pexels)
Kündigung erhalten (Symbolbild) Bild: Pexels

Mehrere große Unternehmen des Tech-Sektors, darunter Google, Amazon, Snap und Zillow, leiten eine neue Runde im Stellenabbau ein, wie der San Francisco Chronicle berichtet(öffnet im neuen Fenster) .

Google hat seine fünfte Entlassungsrunde angekündigt, von der das Users-&-Products-Team betroffen ist. Dieses Team ist in erster Linie für die Bearbeitung von Nutzerbeschwerden zuständig. Die genaue Zahl der betroffenen Mitarbeiter wurde nicht bekanntgegeben. Eine Google-Sprecherin erklärte jedoch, dass die Entlassungen nur eine Handvoll Stellen in einer Abteilung betreffen, die aktuell Hunderte von Mitarbeitern umfasst. Frühere Entlassungen bei Google betrafen Abteilungen wie Google News, Recruiting und Sprachassistenzdienste. Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, hat unlängst auch Kürzungen bei Waymo vorgenommen.

Snap, bekannt für seine Social-Media-Plattform Snapchat, reduziert seine Belegschaft um knapp 20 Produktmanager. Diese Entscheidung folgt auf eine Reihe von hochkarätigen Abgängen in den Führungsetagen des Unternehmens, darunter der bevorstehende Abgang von Nima Khajehnouri, dem Vizepräsidenten für Technik.

Amazon hat einen Stellenabbau in seiner Musikabteilung eingeleitet, wie Reuters berichtet. Im Laufe dieses Jahres hat Amazon weltweit mehr als 27.000 Mitarbeiter entlassen, wobei die jüngste Runde die Mitarbeiter in Lateinamerika, Nordamerika und Europa betrifft.

Die US-Immobilien-Webseite Zillow kündigte im Anschluss an den Ergebnisbericht für das dritte Quartal eine weitere Entlassungsrunde an. Das Unternehmen hat Berichten zufolge fast zwei Dutzend Mitarbeiter in verschiedenen Teams entlassen, was weniger als 1 Prozent der Belegschaft ausmacht.


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