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Landspace hofft durch Börsengang auf Kapital

Da die Weiterentwicklung der Raketentechnologie kostspielig ist, benötigt Landspace (Beijing Blue Arrow Space Technology Co., Ltd.) jedoch Geld. Geld, das sich das Unternehmen nun beschaffen kann. Denn am 31. Dezember 2025 wurde der Börsengang des Raketenbauers an der Shanghai-Börse akzeptiert(öffnet im neuen Fenster) . Die Aktien könnten im Laufe des Jahres 2026 in den Umlauf gebracht werden.

Laut Prospekt strebt das Unternehmen an, etwa eine Milliarde US-Dollar beziehungsweise 7,5 Milliarden Yuan zu sammeln, um die Entwicklung und Skalierung wiederverwendbarer Startdienste zu unterstützen.

Mitte 2026 möchte das Unternehmen dann mit der vollständigen Booster-Bergung beginnen. Ferner strebt Landspace an, Aufträge für den Start der chinesischen Megakonstellationen Guowang (Nationales Netz) und Qianfan (Tausend Segel) sowie für die geplante Honghu-3-Konstellation zu gewinnen.

Massenhafter Börsengang von kommerziellen Raketenbauern?

Andere chinesische Startfirmen reichten im vergangenen Jahr ebenfalls Dokumente für ihren geplanten Börsengang ein. Anfang August 2025 war es die CAS Space , ein Ableger der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), und im Oktober reichten(öffnet im neuen Fenster) die kommerziellen Startfirmen Space Pioneer und Galactic Energy ihre Dokumente ein.

Auch diese drei Firmen entwickeln wiederverwendbare Trägerraketen und arbeiten sogar an größeren Raketenmodellen. Die ersten Starts der mittelgroßen Raketen Pallas-1 (Galactic Energy), Kinetica-2 (CAS Space) und Tianlong-3 (Space Pioneer) werden in den kommenden Wochen erwartet – obwohl für die ersten Startversuche keine Booster-Bergungsversuche erwartet werden. In den USA erwägt dagegen SpaceX einen Börsengang, der laut dem Chief Financial Officer (CFO) des Unternehmens(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 2026 erfolgen könnte.


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