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Wirtschaft: Notebooksbilliger.de und Medimax fusionieren doch nicht

Im September 2018 waren sich Medimax und Notebooksbilliger.de ihrer Sache noch sicher, doch die Fusion beider Unternehmen wird nicht erfolgen. Zu unterschiedlich seien die jeweiligen Unternehmensphilosophien; und Opfer wollte zumindest der Onlineshop wohl nicht eingehen.
/ Oliver Nickel
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Notebooksbilliger.de hat mittlerweile auch eigene Stores. (Bild: Notebooksbilliger.de)
Notebooksbilliger.de hat mittlerweile auch eigene Stores. Bild: Notebooksbilliger.de

Es sollte wohl doch nicht sein: Die Elektronikkette Medimax und Notebooksbilliger.de stoppen ihre geplante Unternehmensfusion. Das berichtet der Onlineshop in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster). Die Unternehmensmentalitäten seien einfach zu unterschiedlich, als dass eine Kooperation sinnvoll umsetzbar wäre. Daher wird das Vorhaben nicht weiter verfolgt.

Beide Unternehmen hätten mit erheblichen Einschränkungen in den jeweils eigenen Stärken zu rechnen gehabt. Notebooksbilliger schreibt: "Zu unterschiedlich sind die Gene eines Onlineunternehmens wie notebooksbilliger.de mit geradezu kultiger Startup-Mentalität und eines traditionellen, gewachsenen Filial- und Franchiseunternehmens wie Medimax."

Ging die Initiative von Notebooksbilliger aus?

Die Wortwahl der Pressemitteilung lässt vermuten, dass Notebooksbilliger die Initiative für den Abbruch der Fusion ergriffen hat, da das Unternehmen seine "kultige Startup-Mentalität" nicht verlieren möchte. Außerdem hat Medimax zumindest momentan keine eigene Pressemitteilung in seinem Online-Pressebereich veröffentlicht.

Ursprünglich wollte Medimax Notebooksbilliger.de bei Sortimenten unterstützen, bei denen sich der Onlinehändler bisher schwer getan hatte. Ein nächster Schritt in der Fusion sollte eigentlich eine gemeinsame Namensfindung für das Unternehmen sein, bei welcher Kunden hätten abstimmen können. Ein Blick in die Auswahl zeigt jedoch, dass Notebooksbilliger mittlerweile sogar weiße Ware – Waschmaschinen, Kühlschränke, Mikrowellen und andere Produkte – anbietet. Außerdem betreibt der Onlinehändler aktuell auch einige Filialen. Eventuell ist die Fusion also zumindest für eine Seite gar nicht mehr notwendig.


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