Wirtschaft: Corel übernimmt Virtualisierungssoftware Parallels

Corel kann nicht nur Bildbearbeitung: Das Unternehmen kauft die Entwickler von Parallels ein und erweitert damit sein Softwarespektrum um eine recht beliebte Virtualisierungssoftware für MacOS. Die Ankündigung klingt danach, dass Parallels künftig mehr Geld zur Verfügung haben wird.

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Corel kauft Parallels - das wird vielleicht profitabel.
Corel kauft Parallels - das wird vielleicht profitabel. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Software kauft Software: Das Unternehmen Corel kauft den Entwickler von Virtualisierungsprogrammen Parallels. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemeldung per E-Mail mit. Die Übernahme ist dahingehend interessant, da Corel im Bereich der Virtualisierung bisher nicht vertreten war. Das Unternehmen ist für Bildbearbeitungssoftware wie Corel Draw bekannt, bietet aber auch Produkte wie Winzip, Clearslide und Mindmanager an. Parallels entwickelt die Applikation Parallels Desktop, die bevorzugt auf MacOS-Systemen genutzt wird, um andere Betriebssysteme wie Windows 10 zu virtualisieren.

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"Wir freuen uns, die neuen Mitarbeiter von Parallels in der globalen Organisation von Corel willkommen zu heißen. Angefangen bei unseren sich ergänzenden Produktportfolios bis hin zu unseren gemeinsamen Geschäftsmodellen und Strategien passen Parallels und Corel hervorragend zusammen," sagte Corel-CEO Patrick Nichols. Ähnlich drückt sich Parallels-Chef Jack Zubrev aus, der eine gemeinsame Vision in beiden Unternehmen sieht.

"Außergewöhnliche Plattform für Akquisitionen"

Auf Anfrage von Golem.de konnten die Unternehmen keine weiteren Details zum finanziellen Rahmen der Transaktion machen. Es klingt allerdings danach, dass das gesamte Parallels-Team zumindest seinen Job behalten und als Teilgruppe von Corel weiterarbeiten kann. Der künftige Mutterkonzern arbeitet größtenteils nur noch mit Akquisen und entwickelt nicht mehr so viel Software selbst. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als "außergewöhnliche Plattform für Akquisitionen".

Corel möchte nach eigenen Aussagen umfangreich in das übernommene Unternehmen investieren. Das könnte für Kunden bedeuten, dass die recht beliebte Virtualisierungssoftware künftig schneller entwickelt und mit neuen Funktionen versorgt wird. Die aktuelle Version 14 von Parallels Desktop ist im August 2018 erschienen und erweiterte das Programm um Funktionen für die Touchbar in Apples Macbook Pro.

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Seitan-Sushi-Fan 23. Dez 2018

Nein. Corel gehört Vector Capital und immer wenn die irgendwas mit Software kauft...

crunchy 21. Dez 2018

... ein gutes Zeichen. Wenn eine Firma ein so spezielles Produkt einkauft, wird's im...



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