Teams-Konkurrenz: Amazon setzt auf Slack

Künftig können alle Amazon-Mitarbeiter die Kooperations-Software Slack verwenden. Slack selbst weist trotz Coronakrise kein starkes Wachstum auf.

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Slack wird künftig allen Amazon-Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
Slack wird künftig allen Amazon-Mitarbeitern zur Verfügung stehen. (Bild: JOHANNES EISELE/AFP via Getty Images)

Amazon und Slack haben eine Vereinbarung getroffen, die allen Amazon-Mitarbeitern Zugang zur Kooperations-Software verschafft. Im Gegenzug weitet Slack unter anderem die Nutzung von AWS-Servern aus, wie CNBC berichtet.

Bei Amazon gab es bisher nur vereinzelt Teams, die auf Slack setzten - jetzt können alle Mitarbeiter die Software verwenden. Für Slack ist dies ein wichtiger Schritt zu mehr Wachstum: Amazon hat über 840.000 Mitarbeiter. Selbst wenn nur ein Teil davon Slack verwendet, wäre dies ein Erfolg.

Slack wird in Zukunft verstärkt auf AWS-Server setzen und unter anderem eine Videotelefonie-Software von Amazon einbinden, wie das Unternehmen in einem Blog-Beitrag mitteilte. Amazon bietet seinen Mitarbeitern mit Chime ein eigenes Kooperationswerkzeug für den Arbeitsplatz an, das auch eine Video-Chat-Funktion enthält. Diese will Slack in sein eigenes Produkt einbinden.

Amazon findet Slack besser als eigene Kooperations-Software

Nach Aussagen von Matt Garman, Amazons Vice President für Sales und Marketing, hat Amazon nicht in vergleichbarem Maßstab wie Slack in das Nutzer-Interface von Chime investiert, das auch Kunden von AWS angeboten wird. "Wir haben eine Nutzeroberfläche für unsere Kunden. Die ist nett, aber sie ist nicht Slack. Die sind wesentlich besser", erklärte Garman.

Für Slack kommt die Vereinbarung zu einem günstigen Zeitpunkt: Nach Bekanntgabe seiner Quartalszahlen ging der Aktienkurs zeitweise um bis zu 16 Prozent zurück. Der Grund dafür ist das weniger stark als erhofft gestiegene Wachstum. Im ersten Quartal wuchs Slack um 50 Prozent, was nicht nennenswert mehr als die 49 Prozent im Quartal davor sind - trotz Coronavirus und dem damit verbundenen Homeoffice. Der Anbieter von Videokonferenzen Zoom beispielsweise wies im ersten Quartal eine Umsatzsteigerung von 169 Prozent.

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