Wireless-AC 9560: Intel packt WLAN in den Prozessor
Intel hat ein neues WLAN-Kärtchen namens Wireless-AC 9560 veröffentlicht ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Da ist an sich wenig ungewöhnlich, das Modul aber wird mit kommenden CPUs kombiniert, die erstmals einen Teil der WLAN-Hardware sowie Bluetooth im Chip integrieren. Die Informationen stammen von CNX-Software(öffnet im neuen Fenster) , das entsprechende Folien veröffentlicht hat.
Bei kommenden Prozessoren – Coffee Lake für Desktops sowie Notebooks und Gemini Lake für das Internet der Dinge – wird ein Cnvio (Connectivity Input/Ouput) genanntes Interface verwendet. Bei Cannon Lake befindet es sich im Chipsatz (Platform Controller Hub) und bei Gemini Lake im System-on-a-Chip. Üblicherweise wird ein WLAN-Modul als M.2-Kärtchen per PCIe-Lane an den Prozessor angebunden, mit dem AC 9560 ist das nicht mehr notwendig.
Integriertes WLAN erst mit dem Cannon-Lake-PCH
Das hat den Vorteil, dass diese PCIe-Bahnen frei werden und es spart Energie sowie Kosten und Platz auf der Platine. Letzteres ist zumindest beim Wireless-AC 9560 noch nicht der Fall, da es als M.2-2230- oder 1612-Kärtchen verbaut wird. Darin steckt nur der RF-Teil für WLAN, während der Mac-Part und Bluetooth künftig im Chipsatz oder im System-on-a-Chip verbaut sind.
Coffee Lake sind Intels erste Mainstream-Prozessoren mit sechs Kernen für Desktops und Notebooks, der Chipsatz ist schon nach Cannon Lake benannt – die erscheinen aber später. Die ersten Platform Controller Hubs der 300er-Serie, etwa der Z370, haben noch kein integriertes WLAN. Das folgt erst mit dem zweiten Schwung, dann gibt es auch natives USB 3.1 Gen2.
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