Abo
  • Services:
Anzeige
Roboter macht den Garten schön.
Roboter macht den Garten schön. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Keine stinkenden Gartenabfälle

Die Mähleistung des Wiper Blitz 2.0 ist sehr gut. Wie bei dem anderen von uns getesteten Rasenmähroboter wird das Gras gemulcht, das heißt, der Rasenschnitt wird so klein geschnitten, dass er liegen bleiben kann und als Dünger dient. Per Hand gemähtes Gras stinkt im Korb im Sommer nach einigen Tagen extrem faulig und muss beseitigt werden. Beim Mulchen fällt dieses Problem weg.

Der Roboter fährt erst einige Male hin und her und beginnt dann leise sirrend, das Gras abzuschneiden. Das Mähen passiert so leise, dass der Wiper Blitz 2.0 auch an Sonntagen und am späteren Abend problemlos laufen kann. Der Geräuschpegel wird vom Händler mit maximal 72 Dezibel (dB) und 65 dB angegeben. Im Vergleich ist ein kleiner konventioneller elektrischer Rasenmäher erheblich lauter, belästigt mit seinem Lärm die Nachbarn und ist abends und am Sonntag nicht einsetzbar.

Anzeige

Nacharbeiten sind nötig

Der Roboter fährt die Rasenfläche nach dem System der zufälligen Winkelnavigation ab. Diese Technik ist heute der Standard für die Steuerung fast aller Robotermäher. Die mehrfache Anfahrt jeglicher Punkte im Rasen hat für den Anwender Vorteile. Der Rasen bekommt keine Wuchsrichtung wie bei der manuellen Bahn-für-Bahn-Methode - und erhält dadurch eine gleichmäßige Farbe. Entscheidend für diese Art des Mähens ist ein guter Steuerungsalgorithmus: die Navigation, die dem Roboter sagt, in welche Richtung er als Nächstes zu fahren hat. In alle Ecken und Kanten kommt der Roboter jedoch nicht, weshalb wir weiterhin einen konventionellen Rasenmäher für feine Nacharbeiten brauchten.

  • Der Wiper Blitz 2.0 sieht aus wie ein zu groß geratener Käfer, wenn er über den Rasen rollt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Etliche Piktogramme warnen vor unsachgemäßer Bedienung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Roboter mäht nicht automatisch, sondern nach Druck auf den "Play"-Knopf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladekabel wird links ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und rechts an den Rädern angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Zugbelastung löst es sich leicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Roboter mäht nicht automatisch, sondern nach Druck auf den "Play"-Knopf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Ein sehr großer roter Notstoppschalter auf dem Bedienungsfeld stoppt den Roboter und die Klinge wird in rund zwei Sekunden blockiert. Der Roboter stoppt auch die Schnittklinge, wenn er am Griff in der Mitte angehoben wird. Die Batterien halten laut Hersteller im Idealfall "länger als 4 Jahre", bei guter Wartung noch länger. Ein Austausch kostet 218 Euro.

Durch einen Stoßsensor stoppt der Mäher bei festen Gegenständen, die höher als 10 Zentimeter sind. Der Roboter fährt zurück und umgeht das Hindernis. Das funktioniert aber nur bei feststehenden Gegenständen: Ein schwerer Balkonblumenkasten aus Keramik mit Erde gefüllt wird einfach weggeschoben.

Verfügbarkeit und Preis

Der Mähroboter Wiper Blitz 2.0 kostet 1.200 Euro. Am preiswertesten ist der Roboter bei Rumsauer erhältlich. Bei Amazon ist der Roboter 50 Euro teurer. Vorführgeräte sind oft schon sehr viel günstiger zu haben.

Fazit

Der Wiper Blitz 2.0 mäht tatsächlich auch ohne Begrenzungskabel zuverlässig. Allerdings braucht der Rasen unbedingt eine klare Begrenzung ohne Bewuchs oder Feuchtigkeit aufnehmende Materialien oder eine Barriere, sonst mäht der Roboter über alles hinweg. Kleinere Nacharbeiten muss der Gärtner allerdings auch bei diesem Gerät mit der Hand machen - in jede Ecke kommt der Mähroboter nicht. Das gilt aber auch für andere Modelle. Statt am Samstag spießig den Rasen zu mähen, müssen wir nur noch ein kleines bisschen nacharbeiten und können uns noch dazu das schweißtreibende Kabelverlegen und spätere Reparaturen sparen und direkt zum kühlen Bier übergehen - Prost!

 Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)

eye home zur Startseite
fatmesburnie 31. Aug 2016

Ja, der Spießer von heute sitzt Bier trinkend auf seiner Veranda, schaut seinem...

kaymvoit 30. Aug 2016

Die meisten werden ein Haus gut sichtbar neben ihrer Rasenfläche haben. Ich würde eher...

felixmitx 25. Aug 2016

Guten morgen, ich habe den Trend zu Rasenmäh-Robotern, Staubsauger-Robotern etc. anfangs...

Prinzeumel 24. Aug 2016

Natürlich Deswegen wird das Sägeblatt ja auch noch nach unten weggezogen. Immernoch...

M.P. 22. Aug 2016

Naja, der innere Schweinehund hindert mich daran, mehr als max. zwei Mal pro Jahr das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Verfassungsschutz, Köln
  2. Landeshauptstadt München, München
  3. Die Deutsche Immobilien Gruppe, Düren
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.039,00€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Linux?

    486dx4-160 | 00:11

  2. Re: Ich bin für die zwangsweise Verlegung der...

    Oktavian | 00:07

  3. Re: Austauschbarkeit bei Ultrabooks geht also doch!

    486dx4-160 | 00:07

  4. Re: Die Präposition "in" vor einer Jahreszahl ist...

    NativesAlter | 19.08. 23:26

  5. Re: Die IDEE!!!!

    tingelchen | 19.08. 23:21


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel