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Wintun: Wireguard-Entwickler bauen freien TUN-Treiber für Windows

Um die VPN-Technik von Wireguard auf Windows zu bringen, erstellt das Team einen neuen und modernen TUN-Treiber für Windows. Der virtuelle Netzwerktunnel soll generisch genug sein, um auch von anderen Projekten wie OpenVPN genutzt zu werden.

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Das Wireguard-Maskottchen ist ein Drache.
Das Wireguard-Maskottchen ist ein Drache. (Bild: Rob Oo/CC-BY 2.0)

BSD- und Linux-Systeme liefern von Haus aus eigene TUN-Treiber und Geräteschnittstellen, um virtuelle Netzwerktunnel zu erstellen. Unter Windows fehlt solch eine generische Lösung bisher, was die Entwickler der VPN-Technik Wireguard nun aber mit dem Wintun-Projekt erstellen wollen.

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"Mit einem TUN-Treiber können Userspace-Programme als virtuelle Netzwerkkarten fungieren, die Pakete im Netzwerkstapel direkt lesen und schreiben, als würden sie von einem echten Netzwerkadapter stammen", schreibt Wireguard-Entwickler Jason Donenfeld in der Ankündigung. Genau solch eine Funktion benötigt das Team für sein VPN.

Zwar gibt es inzwischen eine VPN-UWP-API von Microsoft für Windows, dieser fehle es aber an notwendigen Funktionen und die Dokumentation dafür sei nicht öffentlich. Ebenso gebe es bereits Windows-TUN-Treiber von OpenVPN und Softether, diese stammten aber "aus einer anderen Zeit", verwendeten veraltete Windows-APIs und seien außerdem sehr kompliziert.

Übergreifendes Treiberprojekt

Der Ankündigung zufolge soll das Wintun-Projekt einen "langweiligen" TUN-Treiber für Windows bereitstellen, der zunächst für Wireguard entsteht. Der Treiber soll jedoch generisch genug sein, um diesen auch in anderen Projekten wie eben OpenVPN, Softether oder auch anderen einzusetzen.

Noch ist das Projekt von diesem Ziel aber weit entfernt. So seien die E-Mail von Donenfeld und der verfügbare Code eher als Absichtserklärung zu verstehen statt als Ankündigung eines fertigen Projekts. Der Entwickler bittet deshalb auch explizit um Mithilfe durch fähige Entwickler mit Erfahrung in der NT-Programmierung.



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