Winnipeg: Ubisoft gründet Studio für neue Tools und Technologien

Mitarbeit an Großproduktionen wie Assassin's Creed und Watch Dogs und die Entwicklung neuer Tools und Technologien: Ubisoft gründet ein weiteres Studio, diesmal in der kanadischen Stadt Winnipeg.

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Innenstadt von Winnipeg, Kanada
Innenstadt von Winnipeg, Kanada (Bild: The Winnipeg Foundation)

Rund 4.500 der weltweit derzeit 13.000 Mitarbeiter von Ubisoft arbeiten bereits in Kanada, demnächst sollen rund 100 Ingenieure, Programmierer und Technical Artists dazukommen: In den nächsten fünf Jahren sollen in Winnipeg (Provinz Manitoba) rund 35 Millionen Kanadische Dollar (27,4 Millionen Euro) in den Aufbau eines neuen Studios investiert werden, so das eigentlich französischstämmige Unternehmen.

In Winnipeg sollen vor allem Entwicklerwerkzeuge und neue Technologien entstehen, die dann von anderen Teams für ihre jeweiligen Projekte verwendet werden. Yannis Mallat, Chef der kanadischen Ubisoft-Studios, nennt "Assassin's Creed, Far Cry und Watch Dogs" als Beispiel, für die unter anderem Tools zur Produktion "offener Spielwelten" entstehen sollen. Kanada ist bei vielen Spieleherstellern beliebt, weil das Land die Branche staatlich recht großzügig fördert. Auch Electronic Arts und Square Enix haben dort Niederlassungen.

Ubisoft hatte erst Ende März 2018 die Gründung von Studios in Mumbai (Indien) und Odessa (Ukraine) bekanntgegeben. In Mumbai sollen rund 100 Entwickler arbeiten, vor allem Artists und Programmierer. In Odessa soll ein Team mit rund 60 Entwicklern entstehen. Beide Niederlassungen sollen als Teil des weltweiten Studioverbundes mitarbeiten - die bereits bestehenden Teams in der Ukraine sind vor allem auf Ghost Recon spezialisiert.

In Deutschland verfügt Ubisoft vor allem über seine Tochter Blue Byte über Entwicklungskapazitäten, unter anderem in Berlin und Düsseldorf.

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