Abo
  • Services:

Winner: Samsung plant für 2019 ein faltbares 7-Zoll-Smartphone

Es gibt Neues zum möglicherweise ersten faltbaren Smartphone. Vor allem Huawei und Samsung wetteifern darum, wer ein solches Gerät zuerst auf den Markt bringt. Erstkäufer müssen wohl mit erheblichen Kosten rechnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung will der Erste mit einem faltbaren Smartphone sein.
Samsung will der Erste mit einem faltbaren Smartphone sein. (Bild: Marco Bertorello/AFP/Getty Images)

Anfang 2019 soll es so weit sein. Dann will Samsung sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt bringen. Das berichtet das Wall Street Journal mit Verweis auf Personen, die mit Samsungs Plänen vertraut sein sollen. Möglicherweise wird das Gerät auf der CES im Januar 2019 oder auf dem Mobile World Congress im Februar 2019 vorgestellt. Zunächst wird es das als Winner entwickelte Falt-Smartphone aber erstmal nur für bestimmte Märkte geben. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 soll es dann breit auf den Markt kommen - vorausgesetzt, das Konzept wird vom Kunden angenommen.

Stellenmarkt
  1. DATEV eG, Nürnberg
  2. Fidor Solutions AG, München

Intern soll das Smartphone mit Faltdisplay Winner heißen. Wenn es zusammengeklappt ist, soll es außen nur einen schmalen Displaybereich haben. Es könnte also ähnlich wie bei klassischen Klappdisplays nur ein kleines Display vorhanden sein, um Statusinformationen einsehen zu können, ohne das Gerät aufklappen zu müssen. Zudem befinden sich im zusammengefalteten Zustand auf der Rückseite die Kameras.

Wird das Smartphone aufgeklappt, entfaltet sich ein Display mit einer Diagonalen von etwa 7 Zoll - so groß wie bei kleinen Tablets. Die Falzstelle wird dann genau in der Mitte sein. Bei Smartphones sind die Hersteller mittlerweile schon bei 6 Zoll großen Displays angelangt. Im Vergleich dazu wäre das Winner-Smartphone kein großer Sprung mehr, was die Displaygröße betrifft. Allerdings hätte das Samsung-Smartphone den Vorteil, dass das Gerät nicht so groß ausfällt wie ein 6- oder ein 7-Zoll-Gerät.

Faltbares Smartphone wird wohl recht dick

Allerdings wird das Winner-Smartphone entsprechend dick sein, wenn es zusammengeklappt ist. Im Smartphone-Segment setzen die Hersteller derzeit vor allem auf möglichst dünne Geräte. Von daher ist schwer abzuschätzen, ob Kunden mit einem wesentlich klobigeren Gehäuse Vorlieb nehmen würden. Zumal das große Display entsprechend viel Energie benötigt, dadurch muss ein entsprechend großer Akku eingebaut werden. Hierbei befürchtet Samsung, dass es zu Überhitzungsproblemen kommen kann. Ein Desaster wie beim Galaxy Note 7 soll sicherlich vermieden werden.

Samsung erwartet nicht, dass das Winner-Smartphone ein Verkaufshit wird. Aber Samsung wolle das erste Unternehmen mit einem Smartphone mit Faltdisplay sein. Derzeit wird erwartet, dass das Winner-Smartphone weit mehr als 1.500 US-Dollar kosten wird. Samsung hofft darauf, dass technikbegeisterte Kunden bereit sind, so viel Geld dafür zu bezahlen. In den Folgejahren könnte die Technologie aber günstiger werden, so dass faltbare Smartphones dann erschwinglicher werden.

Das faltbare Smartphone könnte eine neue Galaxy-Produktreihe eröffnen. Die Oberklassegeräte bei Samsung tragen entweder die Bezeichnung Galaxy S oder Galaxy Note und das faltbare Smartphone würde dann in einer neuen Produktkategorie einsortiert. Nähere Details liegen dazu bislang nicht vor. Möglicherweise kommt das faltbare Smartphone auch später oder in einem anderen Design, schränkt der Wall-Street-Journal-Bericht ein. Samsung wollte die Angaben im Artikel auf Rückfrage nicht kommentieren.

Überholt Huawei Samsung noch?

Von faltbaren Smartphones versprechen sich vor allem die Hersteller von Android-Smartphones viel. Sie hoffen, damit die Abverkaufszahlen ihrer Oberklassegeräte steigern zu können. Die führenden Smartphone-Hersteller arbeiten an solchen Geräten. Auch Huawei soll an einem faltbaren Smartphone arbeiten. Möglicherweise schafft es Huawei sogar und stellt es noch vor Samsung vor. Bereits im Sommer 2016 hatte Lenovo unter anderem ein Smartphone mit Faltdisplay als Studie vorgestellt. Damals hieß es, dass es noch drei bis fünf Jahre dauern werde, bis solche Geräte marktreif sind. Es könnte als bald losgehen, die drei Jahre sind bald vorbei.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Wurly 20. Jul 2018

ist hier die Rede vom Samsung X mit neuem Namen oder irre ich?

pLurchi 19. Jul 2018

Na da freut sich der Marketing Manager.

Zockmock 19. Jul 2018

Ne aber sieht fast so aus wenn er die Position so lange hält :)

genussge 19. Jul 2018

Ein neuer Handheld; der "OneDS"

Anonymer Nutzer 19. Jul 2018

;) Flexibles Glas wäre schon sehr interessant, mit den typischen Kratzern auf...


Folgen Sie uns
       


Raytracing in Metro Exodus im Test

Wir schauen uns Raytracing in Metro Exodus genauer an.

Raytracing in Metro Exodus im Test Video aufrufen
Metro Exodus im Technik-Test: Richtiges Raytracing rockt
Metro Exodus im Technik-Test
Richtiges Raytracing rockt

Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Geforce RTX Battlefield 5 hat schnelleres Raytracing und DLSS-Glättung

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    •  /