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Wing Aviation: Kommerzielle Warenlieferung per Drohne in USA gestartet

In den USA hat das zu Alphabet gehörende Unternehmen Wing Aviation die ersten Bestellungen per Drohne an Kunden ausgeliefert - unter anderem Schnupfenmittelchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne von Wing Aviation
Drohne von Wing Aviation (Bild: Wing Aviation)

Im US-Städtchen Christiansburg (Bundesstaat Virginia) liefern ab sofort Drohnen bestellte Waren an Privatkunden aus. Konkret schickt das zu Alphabet gehörende Unternehmen Wing Aviation seine Fluggeräte in Kooperation mit einer Drogeriekette, dem Lieferdienst Fedex und einem Süßwarenladen durch die Luft, um die Güter möglichst rasch und unkompliziert zuzustellen.

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Weitere Händler sollen sich dem Feldversuch anschließen können. Nötig war dazu unter anderem eine bereits im April 2019 erteilte Freigabe durch die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA).

Die Waren sind in einem Pappkarton unterhalb der Drohnen von Wing befestigt. Die Fluggeräte steuern dann den Wohnort des Bestellers an und lassen die Kartons an einem Seil herab.

Auf diese Weise können Lieferungen von bis zu 1,5 kg Gewicht über eine Entfernung von rund 10 km befördert werden. In einem von Wing produzierten Trailer bekommt eine Familie eine Sendung mit frei verkäuflichen Schnupfenmitteln zugestellt.

Wie Wing in seinem Firmenblog schreibt, müssen die Kunden der Zustellung durch eine Drohne ausdrücklich zustimmen - andernfalls mache sich ganz klassisch ein Lieferwagen auf den Weg.

Ähnliche Projekte betreibt Wing bereits in Städten in Australien und in Finnland. Auch der Lieferdienst UPS hat von der FAA kürzlich eine Freigabe für Versuche in den USA erhalten, allerdings noch keine Drohnen in der Luft. Mit den Testflügen soll unter anderem herausgefunden werden, wie zuverlässig die von Piloten in einem Kontrollzentrum manuell gesteuerten Drohnen bei ihrem jeweiligen Ziel ankommen und welche Probleme dabei auftreten.

Langfristig soll es auch um die Erstellung von Regeln gehen, mit denen die Flugbewegungen der Geräte aufeinander abgestimmt werden - der Luftraum über den Städten könnte sich schließlich ziemlich rasch füllen. Demnächst soll in einer weiteren US-Stadt, ebenfalls im Bundesstaat Virginia, ein ähnlicher Feldversuch starten.

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