Wing: Alphabet startet mit regulären Drohnenlieferungen

Wing darf in der australischen Hauptstadt Canberra Waren per Drohne ausliefern. Nach einem erfolgreichen Test im vergangenen Jahr hat das Alphabet-Tochterunternehmen eine reguläre Genehmigung erhalten.

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Lieferdrohne von Wing: Start nach 7 Uhr, am Wochenende nach 8 Uhr
Lieferdrohne von Wing: Start nach 7 Uhr, am Wochenende nach 8 Uhr (Bild: Wing)

Das Mittagessen kommt per Luftfracht: Wing darf ab Ende dieser Woche in Australien starten. Alphabets Drohnen-Lieferdienst hat eine entsprechende Genehmigung der örtlichen Behörden erhalten.

Wing werde zunächst in drei Vororten der australischen Hauptstadt Canberra fliegen, berichtet die lokale Tageszeitung The Canberra Times. In den kommenden Monaten sollen zwei weitere hinzukommen. Die Lieferdrohnen haben ihre Basis in einem renovierten Lagerhaus und werden von dort aus Lebensmittel, Drogerieartikel und andere Waren zum Käufer bringen.

Es ist laut der Zeitung die erste Dauer-Erlaubnis, die Wing erhalten hat. Im vergangenen Jahr hatte Wing in einem anderen Vorort Canberras ein halbes Jahr in einem Pilotprojekt Drohnenlieferungen getestet. Dabei hatten sich Anwohner über die Lärmbelästigung sowie über Verletzungen ihrer Privatsphäre beschwert. Einer Untersuchung zufolge war es aber zu keinem schweren Zwischenfall gekommen.

Wing will im regulären Betrieb ein neues Drohnenmodell einsetzen, das leiser sein soll. Die Drohnen dürfen an Werktagen erst ab 7 Uhr morgens, am Wochenende ab 8 Uhr starten. Menschenansammlungen müssen sie umfliegen. Die Drohnen fliegen autonom, werden aber aus der Ferne überwacht.

Das Project Wing war als Teil des Experimentallabors Google X gestartet. 2014 wurde bekannt, dass Google an einem Drohnenlieferdienst arbeitet. Geplant war, dass ein kommerzieller Dienst bereits 2017 starten sollte. 2016 schränkte Alphabet das Projekt im Zuge von Sparmaßnahmen stark ein. Inzwischen ist Wing wieder aktiv - außer in Australien auch in Finnland.

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