Abo
  • IT-Karriere:

Wine: Raumsonde soll mit aus Asteroiden gewonnenem Wasser fliegen

Forscher entwickeln derzeit eine Raumsonde, die eine sehr lange Zeit im Weltall agieren können soll. Wine soll Wasser aus Himmelskörpern fördern und dieses in Dampf umwandeln, der die kleine Sonde vorantreibt. Ein erster Test auf der Erde sei bereits erfolgreich gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wine ist etwa so groß wie eine Mikrowelle.
Wine ist etwa so groß wie eine Mikrowelle. (Bild: University of Central Florida)

An der Univerity of Central Florida (UCF) wird eine Raumsonde entwickelt, die mit Dampfdruck durch das All fliegen soll. Das Projekt trägt den Namen Wine (World is not enough). Die Sonde ist in etwa so groß wie eine Mikrowelle, schreibt das Institut in einem Newsbeitrag. Die Arbeit an dem ungewöhnlichen Konzept wird in Kooperation mit Honeybee Robotics durchgeführt.

Stellenmarkt
  1. Phoenix Contact Identification GmbH, Villingen-Schwenningen
  2. Seefelder GmbH, Nürtingen

Um sich mit Dampfdruck fortbewegen zu können, soll Wine über eine Vorrichtung verfügen, die Wasser aus Asteroiden, Monden, Planeten oder anderen Himmelskörpern gewinnt. Ein Bohrer soll Eisschichten durchdringen können, die härter sind als Beton. Das daraus gewonnene Wasser wandelt die Sonde in Wasserdampf um, der mit hohem Druck eine Fortbewegung im All ermöglichen soll. Die UCF habe bereits einen ersten Test durchgeführt. Dazu haben Forscher künstlich hergestelltes Asteroidenmaterial verwendet, den der erste Prototyp von Wine bearbeiten konnte.

Erstes erfolgreiches Experiment

Das Experiment sei bereits erfolgreich gewesen: Wine habe Wasser abbauen und in Dampf verwandeln können. Anschließend habe die Sonde erfolgreich von der Erde abgehoben. Die hohe Schwerkraft unseres Planeten ist dabei eine ziemliche Herausforderung, die wohl auf den meisten Himmelskörpern nicht oder im geringeren Maße auftreten wird. Projektforscher Phil Metzger sagt: "Wir könnten diese Technik potenziell nutzen, um auf den Erdmond, Ceres, Europa, Titan und Pluto zu fliegen - überall wo es Wasser gibt und eine ausreichend geringe Gravitation vorherrscht."

Damit die Raumsonde theoretisch endlos im Weltall operieren kann, soll sie über Solarpanele verfügen, die Energie für die Dampfproduktion zur Verfügung stellen. Alternativ können kleine radioisotope Heizeinheiten mit radioaktivem Plutonium-238 verwendet werden. Allerdings ist das Kochen von Wasser eine sehr energieintensive Angelegenheit - vor allem bei einer Außentemperatur von fast 0 Kelvin, die im Weltall vorherrscht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 1,99€
  2. 3,74€
  3. (-77%) 11,50€
  4. 26,99€

chefin 14. Jan 2019

Feste und flüssige Stoffe, egal welche, haben die Angwohnheit sich garnicht komprimieren...

Ach 13. Jan 2019

Tja, jede Fertigungstechnik hat ihre Vor- und Nachteile welche es dann zu überwinden...

mimimi123 12. Jan 2019

Kein Text


Folgen Sie uns
       


Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019)

Das Prime TX-700 Fanless vo Seasonic ist das derzeit stärkste passiv gekühlte Netzteil am Markt. Die kompaktere Variante namens PX-500 wiederum passt in das The First von Monsterlabo, ein Gehäuse, um 200-Watt-Komponenten passiv zu kühlen.

Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019) Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /