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Europa ist Pionier der Offshore-Windenergie

Europa als Pionier der Offshore-Windenergie könne den globalen Standard zum Rückbau dieser Anlagen setzen, heißt es in der Analyse. "Insbesondere Norddeutschland kann mit seinen Seehäfen wichtige Anlaufstellen für zukünftige Aktivitäten in diesem Bereich schaffen und mit den nachgelagerten Verarbeitungsstufen einen signifikanten Teil der Wertschöpfungskette anziehen", schreibt Isabel Sünner, Leiterin Internationale Kooperation am HWWI, in der Analyse.

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Mit relevanten Rückbaumengen ist aber erst ab 2030 zu rechnen. Es sei denn, die Anlagen machen vorher schlapp. Oder werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt, wie man das von Land kennt. "Das sind onshore rein wirtschaftliche Überlegungen. Offshore könnte das in der Tat genauso passieren", sagt Silke Eckardt, Professorin für zukunftsfähige Energieversorgung an der Hochschule Bremen.

Doch was wird aus den abgebauten Turbinen? Dass es einen Gebrauchtmarkt für Offshore-Windräder geben wird, bezweifeln Fachleute wie Wehkamp: "Sehe ich noch nicht. Die Beanspruchung auf See ist sehr stark." Aber einzelne Komponenten könnten durchaus wiederverwendet werden.

Forschungsprojekt See Off

Ob "second life" oder nicht, klar ist: Für die kommenden Windparks braucht es andere Rückbaukonzepte als bei Vindeby. Und genau das ist der Knackpunkt. Denn wie genau die Turbinen, Fundamente, Verkabelungen und Umspannstationen deinstalliert werden und was damit geschehen soll, ist noch offen.

Um solche Fragen zu klären, wurde im Herbst 2018 das Forschungsprojekt See Off initiiert. Das Kürzel steht für Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore-Windparks und soll entsprechende Rückbaustrategien zusammen mit Unternehmen und der Branche entwickeln.

Beteiligt sind unter anderen die Energieversorger Vattenfall und EnBW, ebenso der Übertragungsnetzbetreiber Tennet, außerdem das Bremer Entsorgungsunternehmen Nehlsen, die Deutsche Windtechnik und die Stiftung Offshore-Windenergie.

Die Ergebnisse des vom Bund geförderten Projekts werden in einem Handbuch zusammengetragen, das Ende 2021 erscheinen soll, und der Offshore-Windindustrie zur Verfügung gestellt. Das Handbuch soll der Branche zur Ermittlung und Bewertung von effizienten und für Offshore-Windparks spezifische Rückbaustrategien dienen. See-Off-Projektleiterin Silke Eckardt bringt es auf den Punkt: "Die Hauptfrage, die wir uns stellen, lautet: Was macht am meisten Sinn?" Die Frage bezieht sich sowohl auf die Abläufe und die Technik als auch auf die Finanzen und Umweltaspekte.

"Baut man genauso zurück wie auf? Oder geht das einfacher?", fragt Eckardt. Im Klartext: Löst man jede Schraube einzeln und zerlegt die Anlagen in jene Einzelteile, die einst angeliefert wurden? Schneidet man die Komponenten auseinander? Oder ist vielleicht eine Sprengung die effizientere Lösung?

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 Windparks: AusgedrehtAbbauen oder sprengen? 
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Eheran 30. Apr 2020

Klar kann man die rausfiltern, macht man auch. Es ist sogar fraglich, ob das bei einem...

Copper 30. Apr 2020

Ach wieder einer, der fakten- und kenntnisfrei rumpoltert, weil ihm aus irgendwelchen...

Copper 30. Apr 2020

Unsere wird in nicht allzu langer Zeit (2-3 Jahre, k.A. wann genau) ihre 20 Jahre...

Copper 30. Apr 2020

Weil es bei diesen WKA nicht um Förderung geht. Steht eigentlich ganz am Anfang des...

Copper 30. Apr 2020

Ich habe den Artikel nur überflogen, aber das Wichtige steht doch gleich am Anfang. Im...


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