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Windows XP bekam erstaunlich viele Ableger

Nach einiger Zeit legte sich der Umstellungsschmerz, und Microsoft veröffentlichte zahlreiche Ableger des Betriebssystems, das zunächst nur als Home- und Professional-Version auf den Markt kam. Ein Jahr später kamen etwa die Embedded und die Media Center Edition dazu. Letztere machte aus Windows XP ein Multimedia-Betriebssystem, das sich der Nutzer auch ins Wohnzimmer stellen konnte. Vorstellen konnten sich das nur wenige. Damals waren die meisten Rechner noch graue Kisten fürs Arbeitszimmer. Heimkinorechner setzten sich erst sehr viel später durch. Microsoft bewies, dass es weiß, wohin sich der Markt bewegt. Es war - wie so häufig - nur viel zu früh dran.

  • Es war einmal... Windows XP. Anfangs gewöhnungsbedürftig viele Farben, und doch gewöhnten sich viele schnell an die neue Optik.
  • Die Screenshots haben wir auf einem rund acht Jahre alten Vaio FS-115 aufgenommen. Der Rechner ist sogar noch in Betrieb, ...
  • ... um im Notfall veraltete Software ausführen zu können. Das Windows wurde aber häufiger neu installiert. Auffällig: viele Farben und das neue Systemsteuerungskonzept, an das sich bis heute nicht alle gewöhnen können.
  • Damals waren die Bildschirmschoner noch einfach.
  • Weg mit den Farben. Windows-2000-Nutzer freuten sich über das Zurückstellen der ehemals modernen Oberfläche.
  • Diese Ansicht ließ so manchen ganz schnell den Total oder Speed Commander installieren.
  • Hilfe naht: Immerhin war der Hund niedlicher als die nervige Office-Klammer - und man konnte ihn mit einem Klick abschalten.
  • Programmzugriff und -standards kamen mit dem Service Pack 1.
  • Hier hat sich eigentlich nicht viel getan. Das Deinstallieren von Programmen ist unter Windows 8 noch genauso aufgebaut. Heutzutage kann der Anwender aber deutlich mehr Informationen einblenden.
  • Damals musste mehr gescrollt werden. Nur vier Inhalte waren gleichzeitig sichtbar. Unter Windows 8 sind es 12 und an eine anpassbare Fenstergröße war noch nicht zu denken.
  • Sonys Vaio Control Center ist korrekt in der Systemsteuerung eingebunden. Das war damals eher die Ausnahme.
  • Unser Testrechner mit geradezu luxuriöser RAM-Ausstattung. Das hilft aber nichts. Im Vergleich zu heutigen Rechnern ist die Kiste mit ihrem Einkernprozessor einfach lahm.
  • Hier hat sich auch nichts geändert in den vergangenen zehn Jahren. Allerdings stellen wir fest: Bei der Neuinstallation haben wir offenbar den Treiber für Sonys i.Link vergessen.
  • In der Hochzeit der Angriffe auf Windows XP kam dieses Tab in den Systemeigenschaften dazu.
  • Bis Vista musste der Nutzer eine Webseite und natürlich den Internet Explorer für Windows Updates bemühen. Und die war damals wie heute gelegentlich unzuverlässig.
  • An der Computerverwaltung sah man Windows XP sein Alter an. Hier endet die "Teletubby"-Oberfläche.
  • Die Symbole stammen aus der Urzeit der Windows-Rechner. Vor allem das Symbol der Komponentendienste fällt hier auf.
  • Das Netzwerk war damals noch etwas schwieriger in der Bedienung.
  • Vor allem beim WLAN...
  • ... nervt Windows XP.
  • WPA-Schlüssel musste man damals noch zweimal und ohne Anzeige der Zeichen eingeben. Und wehe man vertippte sich bei sicheren und komplexen Passwörtern.
  • Die Aufgaben oberhalb der Symbole blendet so mancher Anwender aus.
  • Lieber die veraltete Treiber-CD benutzen. Treiber per Windows-Update waren eher selten verfügbar.
  • Mit dem Service Pack 2 kam das Sicherheitscenter, das in neueren Windows-Versionen in Wartungscenter umbenannt wurde. Es sollte die Sicherheit von Windows XP erhöhen.
  • Die "Ich brauch keinen Virenscanner"-Fraktion wurde ordentlich genervt. Mit positiven Effekten auf die Sicherheit der Rechner. Nur wenige Nutzer beschränkten ihr Konto auf Standardrechte. Das wurde erst mit Windows Vista leichter in der Handhabung.
  • Mit automatischen Updates machte Microsoft die Rechner sicher und wies den Anwender auf mögliche Probleme hin.
  • Es wurden nicht nur das Betriebssystem, sondern auch Komponenten aktualisiert.
  • Auf alten Rechnern ist das eine langwierige Prozedur.
  • Outlook Express unter Windows XP
  • Mit dem Media Player versuchte Microsoft, moderne und alte Optik zu vereinen.
  • Dementsprechend wird die Titelleiste des aktiven Fensters dementsprechend auf Wunsch versteckt.
  • Es war einmal: das Startmenü.
  • Auf einen alten XP-Rechner gehört eine alte Office-Installation.
  • Das Startmenü hatte keinen Fokus-Schutz. Wenn eine Anwendung etwas mitteilen wollte, schloss es sich sofort.
  • Der Taskmanager wurde erst mit Windows 8 gründlich überarbeitet.
  • Netzwerkbeobachtung unter Windows XP
  • Das Microsoft Network (MSN)
  • Ohne Rechnungsadresse geht's nicht.
  • Unter Windows XP war nur der Installer für das Herunterladen der Installation installiert.
  • Anbindung an E-Mail-Adressen waren damals noch etwas Neues und Optionales. Heute kann der Nutzer ohne solche Zugänge vieles nicht tun.
  • Ab April 2014 wird es keine Sicherheitsupdates mehr für Windows XP geben. Microsoft stellt den Support ein.
Weg mit den Farben. Windows-2000-Nutzer freuten sich über das Zurückstellen der ehemals modernen Oberfläche.
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Ähnlich sah es mit der Tablet-PC-Edition aus, die 2003 herausgebracht wurde. Es gab sogar eine Neuauflage anderthalb Jahre später. Als an iPads mit 10 Stunden Akkulaufzeit noch nicht zu denken war, brachte Microsoft ein Betriebssystem auf den Markt, das für Tablets mit Digitizern geeignet war. Fortan konnte Windows ohne Tastatur bedient werden. Allerdings gelang es Microsoft nicht, hausintern das neue PC-Format zu unterstützen. Onenote in Microsofts Office ist immer noch eine der wenigen auf Tablet-PCs hochspezialisierten Anwendungen, die auf den Markt kamen. Microsofts Exmitarbeiter Dick Brass griff Microsoft wegen solcher Probleme scharf an und nannte die Firma innovationsfeindlich. Neue Ideen konnten sich hausintern nur begrenzt durchsetzen.

Die 64-Bit-Ära begann für Windows-Nutzer mit Windows XP

Im zweiten Quartal 2005 folgte dann die letzte Version von Windows XP: Windows XP Professional x64, die vor allem für AMDs Bemühungen, 64-Bit-Prozessoren durchzusetzen, praktisch war. Doch diese Version installierte kaum einer. Mehr als 3,5 GByte RAM brauchten damals nur wenige und für Spezialanwendungen gibt es auch heute noch Umgehungen wie etwa PAE. Mit der Physical Address Extension können 64 oder gar 128 GByte Arbeitsspeicher mit einem 32-Bit-Betriebssystem angesprochen werden. Per PAE können somit mehrere Prozesse jeweils 4 GByte Arbeitsspeicher nutzen.

Windows XP ist zum Teil bis heute unverzichtbar. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, läuft nicht alles an alter Software unter Windows Vista, 7 oder gar 8. Auch nicht in den Kompatibilitätsmodi. Das hat auch Microsoft eingesehen und die Windows-7-Professional-Lizenz mit dem kostenlosen XP-Mode ausgestattet. Einer fertigen virtuellen Maschine, die so mancher Firmensoftware half weiterzuarbeiten und vor allem keine Extralizenz kostete. Und Windows XP wird in großen Firmen noch verwendet. Wer sich einmal das Buchungssystem der Hotelkette Motel One angeschaut hat, weiß: Hier ist Windows XP wie in so vielen anderen Firmen noch im Einsatz. Motel One nutzt es abgeschottet in einer virtuellen Maschine.

 Windows XP: Das letzte Jahr mit dem Teletubby-WindowsMicrosoft schafft für den Anfang den Windows-XP-Mode ab 
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tha_specializt 30. Okt 2013

ich kann dir grad mal schriftlich geben das weder die NASA noch die ami-soldätchen XP...

Kon_Schmitt 23. Apr 2013

Da die Diskussion hier häufig an einer Gegenüberstellung von Mirosoft Office mit...

metalheim 10. Apr 2013

Wenn jeweils 10% Android bzw. iOS benutzen, dann entsprechen 0,7% Gesamtanteil nur ca. 3...

Kreiszahl 10. Apr 2013

(kT)

Crass Spektakel 10. Apr 2013

Also ist AmigaOS doch noch relevanter als Windows... ich alleine habe letztes Jahr...


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