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Desktopauswahl

Genau lässt sich das nicht feststellen, aber Ubuntu gehört sicherlich zu den populärsten Linux-Distributionen. Ubuntu gibt es in zahlreichen Varianten, jeweils mit einem anderen Desktop. Sämtliche Ubuntu-Versionen lassen sich als Live-CDs zunächst gefahrlos ausprobieren. Sie können als ISO-Dateien von den jeweiligen Webseiten der Projekte heruntergeladen und unter Windows XP mit dem Free ISO Burner auf einen optischen Datenträger gebrannt werden. Oftmals passen die ISO-Dateien nicht mehr auf eine herkömmliche CD, sondern nur noch auf eine DVD.

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Alternativ lassen sich die ISOs auf einen USB-Stick übertragen. Dafür gibt es für Windows XP das Werkzeug Unetbootin. Unetbootin nimmt entweder eine zuvor heruntergeladene ISO-Datei an oder lädt sie bei Bedarf auch selbst herunter.

Einfach installiert

Ubuntus größter Vorteil dürfte aber auch die einfache Installation sein. Mit wenigen Klicks ist die Linux-Distribution auf dem Rechner installiert. Da sich die Installation zwischen den verschiedenen Desktopvarianten kaum unterscheidet, lassen sie sich schnell mal ausprobieren. Auf einem Netbook mit Intels Atom-N570-Prozessor samt 1 GByte Arbeitsspeicher und einer SATA-HD mit 250 GByte Kapazität dauerte sie durchschnittlich 40 Minuten. Auf einem Laptop mit einem Intel Core 2 Duo T9800, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer SATA-Festplatte mit 500 GByte Speicher dauerte die Installation hingegen durchschnittlich 20 Minuten.

Die Ubuntu-Versionen mit dem Kürzel LTS (Long Term Support) erhalten Updates über fünf Jahre hinweg. Die aktuelle LTS-Version 12.04 vom April 2012 erhält demnach Updates bis 2017. In wenigen Tagen, am 17. April 2014, erscheint Ubuntu 14.04 LTS alias Trusty Tahr. Diese Version wird bis Juli 2019 mit Updates versorgt. Das gilt auch für die Varianten Kubuntu mit dem KDE-Desktop, Xubuntu mit dem Desktop Xfce oder Ubuntu Gnome mit dem aktuellen Desktop des Gnome-Projekts.

Eigenwilliges Unity

Ubuntu bringt einen eigenen Desktop namens Unity mit. Er ist für Umsteiger etwas gewöhnungsbedürftig. Unity orientiert sich an Apples Desktop aus Mac OS X mit einer zentralen Menüleiste, die es so unter Windows nicht gibt. Statt eines Startmenüs gibt es das Dash mit einer universalen Stichwortsuche. Unity lässt sich vor allem gut auf Netbooks nutzen. Ursprünglich wurde es sogar für die kleinen portablen Rechner mitkonzipiert. Das zentrale Menü spart Platz, und etliche Kleinigkeiten wie die verkleinere Scrollleiste schaffen auf kleinen Bildschirmen mehr Platz für Inhalte.

Bei Ubuntu sollte jedoch berücksichtigt werden, dass aktuelle Versionen auch sogenannte Scopes installieren. Diese Desktop-Applets erweitern die Suche über den Desktop auf Amazon oder eBay, was zu Protesten unter den Anwendern führte. Sie lassen sich jedoch in den Systemeinstellungen unter "Sicherheit & Datenschutz, Suche" deaktivieren.

KDE SC mit Desktop für Netbooks

Streng genommen ist KDE SC eine ganze Softwaresammlung, die den Desktop namens Plasma begleitet. Der Desktop, der sich mit Kubuntu ausprobieren lässt, gilt als eine Arbeitsoberfläche, mit der Windows-Anwender gut zurechtkommen. KDE hat wie Windows ein Startmenü, allerdings lassen sich Dateien nicht ohne weiteres auf dem Desktop ablegen. KDE lässt sich umfangreicher konfigurieren als Windows, was einige Anwender stören könnte, denn das Konfigurationsmenü ist teilweise sehr verschachtelt und bisweilen unübersichtlich.

Ubuntu gibt es auch in einer Variante mit dem Desktop Gnome 3. Das Gnome-Team hat eine eigene und eigenwillige Benutzeroberfläche kreiert, die für kleine und große Bildschirme gleichermaßen konzipiert ist. Eine Arbeitsfläche wie unter Windows XP, auf der Dateien und Ordner abgelegt werden können, gibt es hier nicht. Lediglich eine Systemleiste ist oben zu sehen. Über das Menü "Aktivitäten" lassen sich Anwendungen starten und Dateien über den Dateimanager öffnen. Anders als bei Unity ist die Menüleiste im jeweiligen Anwendungsfenster integriert und nicht in der Hauptmenüleiste, was etwas mehr Platz verbraucht.

Xfce und Lxde

Xubuntu bringt den Desktop Xfce mit. Xfce orientiert sich an herkömmlichen Desktoplayouts, bringt also ein Startmenü sowie einen Desktop mit, auf dem Verknüpfungen, Ordner und Dateien abgelegt werden können. Xfce ist recht minimalistisch gehalten und das standardmäßige Aussehen wirkt etwas altbacken. Allerdings lässt sich Xfce einfach umkonfigurieren. Zudem stellt es minimale Anforderungen an die Grafikhardware und läuft demnach auch auf älteren Rechnern ohne 3D-Hardwarebeschleunigung flott.

Der Lxde-Desktop ist extrem genügsam und eignet sich deshalb vor allem für die Installation auf kleinen, portablen Rechnern. Er orientiert sich an dem herkömmlichen Desktoplayout, hat dementsprechend ein Startmenü und eine Arbeitsoberfläche, auf der auch Verknüpfungen, Ordner und Dateien abgelegt werden können. Auch Lxde bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten und lässt sich weitgehend anpassen. Allerdings bringt Lubuntu in der Standardinstallation Anwendungen mit, die Windows-Benutzern unbekannt sein dürften, etwa die Textverarbeitung Abiword oder die Tabellenkalkulation Gnumeric. Die Installation weiterer Anwendungen erfolgt über Synaptic. Wer Lubuntu verwendet und noch nie mit Linux gearbeitet hat, benötigt vermutlich ab und an die Unterstützung eines Linux-Kenners.

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DonHart 23. Aug 2017

Ich habe bis vor kurzem noch Windows verwendet.. Nun habe ich die Schnauze voll von...

Ass Bestos 02. Jun 2015

wow, so alles nebenher? und weil du it-systemkaufmann bist weisst du nicht, daß man...

kitingChris 05. Feb 2015

Ersetze mal Linux durch Windows in deinen Fragen und stell dir diese mal selbst.... Als...

freddypad 05. Jan 2015

Es hängt natürlich immer von den zu erledigenden Aufgaben und natürlich auch vom...

kitingChris 26. Dez 2014

Also du solltest entweder den ersten oder den zweiten Teil korrigieren damit es stimmt...


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