Abo
  • Services:
Anzeige
Gnome 3 ist einer der vielen Desktops für Linux, die Benutzer statt Windows XP nutzen können.
Gnome 3 ist einer der vielen Desktops für Linux, die Benutzer statt Windows XP nutzen können. (Bild: Screenshot Golem.de)

Desktopauswahl

Genau lässt sich das nicht feststellen, aber Ubuntu gehört sicherlich zu den populärsten Linux-Distributionen. Ubuntu gibt es in zahlreichen Varianten, jeweils mit einem anderen Desktop. Sämtliche Ubuntu-Versionen lassen sich als Live-CDs zunächst gefahrlos ausprobieren. Sie können als ISO-Dateien von den jeweiligen Webseiten der Projekte heruntergeladen und unter Windows XP mit dem Free ISO Burner auf einen optischen Datenträger gebrannt werden. Oftmals passen die ISO-Dateien nicht mehr auf eine herkömmliche CD, sondern nur noch auf eine DVD.

Anzeige

Alternativ lassen sich die ISOs auf einen USB-Stick übertragen. Dafür gibt es für Windows XP das Werkzeug Unetbootin. Unetbootin nimmt entweder eine zuvor heruntergeladene ISO-Datei an oder lädt sie bei Bedarf auch selbst herunter.

Einfach installiert

Ubuntus größter Vorteil dürfte aber auch die einfache Installation sein. Mit wenigen Klicks ist die Linux-Distribution auf dem Rechner installiert. Da sich die Installation zwischen den verschiedenen Desktopvarianten kaum unterscheidet, lassen sie sich schnell mal ausprobieren. Auf einem Netbook mit Intels Atom-N570-Prozessor samt 1 GByte Arbeitsspeicher und einer SATA-HD mit 250 GByte Kapazität dauerte sie durchschnittlich 40 Minuten. Auf einem Laptop mit einem Intel Core 2 Duo T9800, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer SATA-Festplatte mit 500 GByte Speicher dauerte die Installation hingegen durchschnittlich 20 Minuten.

Die Ubuntu-Versionen mit dem Kürzel LTS (Long Term Support) erhalten Updates über fünf Jahre hinweg. Die aktuelle LTS-Version 12.04 vom April 2012 erhält demnach Updates bis 2017. In wenigen Tagen, am 17. April 2014, erscheint Ubuntu 14.04 LTS alias Trusty Tahr. Diese Version wird bis Juli 2019 mit Updates versorgt. Das gilt auch für die Varianten Kubuntu mit dem KDE-Desktop, Xubuntu mit dem Desktop Xfce oder Ubuntu Gnome mit dem aktuellen Desktop des Gnome-Projekts.

Eigenwilliges Unity

Ubuntu bringt einen eigenen Desktop namens Unity mit. Er ist für Umsteiger etwas gewöhnungsbedürftig. Unity orientiert sich an Apples Desktop aus Mac OS X mit einer zentralen Menüleiste, die es so unter Windows nicht gibt. Statt eines Startmenüs gibt es das Dash mit einer universalen Stichwortsuche. Unity lässt sich vor allem gut auf Netbooks nutzen. Ursprünglich wurde es sogar für die kleinen portablen Rechner mitkonzipiert. Das zentrale Menü spart Platz, und etliche Kleinigkeiten wie die verkleinere Scrollleiste schaffen auf kleinen Bildschirmen mehr Platz für Inhalte.

Bei Ubuntu sollte jedoch berücksichtigt werden, dass aktuelle Versionen auch sogenannte Scopes installieren. Diese Desktop-Applets erweitern die Suche über den Desktop auf Amazon oder eBay, was zu Protesten unter den Anwendern führte. Sie lassen sich jedoch in den Systemeinstellungen unter "Sicherheit & Datenschutz, Suche" deaktivieren.

KDE SC mit Desktop für Netbooks

Streng genommen ist KDE SC eine ganze Softwaresammlung, die den Desktop namens Plasma begleitet. Der Desktop, der sich mit Kubuntu ausprobieren lässt, gilt als eine Arbeitsoberfläche, mit der Windows-Anwender gut zurechtkommen. KDE hat wie Windows ein Startmenü, allerdings lassen sich Dateien nicht ohne weiteres auf dem Desktop ablegen. KDE lässt sich umfangreicher konfigurieren als Windows, was einige Anwender stören könnte, denn das Konfigurationsmenü ist teilweise sehr verschachtelt und bisweilen unübersichtlich.

Ubuntu gibt es auch in einer Variante mit dem Desktop Gnome 3. Das Gnome-Team hat eine eigene und eigenwillige Benutzeroberfläche kreiert, die für kleine und große Bildschirme gleichermaßen konzipiert ist. Eine Arbeitsfläche wie unter Windows XP, auf der Dateien und Ordner abgelegt werden können, gibt es hier nicht. Lediglich eine Systemleiste ist oben zu sehen. Über das Menü "Aktivitäten" lassen sich Anwendungen starten und Dateien über den Dateimanager öffnen. Anders als bei Unity ist die Menüleiste im jeweiligen Anwendungsfenster integriert und nicht in der Hauptmenüleiste, was etwas mehr Platz verbraucht.

Xfce und Lxde

Xubuntu bringt den Desktop Xfce mit. Xfce orientiert sich an herkömmlichen Desktoplayouts, bringt also ein Startmenü sowie einen Desktop mit, auf dem Verknüpfungen, Ordner und Dateien abgelegt werden können. Xfce ist recht minimalistisch gehalten und das standardmäßige Aussehen wirkt etwas altbacken. Allerdings lässt sich Xfce einfach umkonfigurieren. Zudem stellt es minimale Anforderungen an die Grafikhardware und läuft demnach auch auf älteren Rechnern ohne 3D-Hardwarebeschleunigung flott.

Der Lxde-Desktop ist extrem genügsam und eignet sich deshalb vor allem für die Installation auf kleinen, portablen Rechnern. Er orientiert sich an dem herkömmlichen Desktoplayout, hat dementsprechend ein Startmenü und eine Arbeitsoberfläche, auf der auch Verknüpfungen, Ordner und Dateien abgelegt werden können. Auch Lxde bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten und lässt sich weitgehend anpassen. Allerdings bringt Lubuntu in der Standardinstallation Anwendungen mit, die Windows-Benutzern unbekannt sein dürften, etwa die Textverarbeitung Abiword oder die Tabellenkalkulation Gnumeric. Die Installation weiterer Anwendungen erfolgt über Synaptic. Wer Lubuntu verwendet und noch nie mit Linux gearbeitet hat, benötigt vermutlich ab und an die Unterstützung eines Linux-Kenners.

 Massenweise SoftwareAdministrieren lernen, vollkommen sicher arbeiten 

eye home zur Startseite
themario 04. Aug 2015

Oh, die Sprüche. Du solltest mal zu Hardware aus 2015 wechseln und nicht immer im...

Ass Bestos 02. Jun 2015

wow, so alles nebenher? und weil du it-systemkaufmann bist weisst du nicht, daß man...

kitingChris 05. Feb 2015

Ersetze mal Linux durch Windows in deinen Fragen und stell dir diese mal selbst.... Als...

freddypad 05. Jan 2015

Es hängt natürlich immer von den zu erledigenden Aufgaben und natürlich auch vom...

kitingChris 26. Dez 2014

Also du solltest entweder den ersten oder den zweiten Teil korrigieren damit es stimmt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. flexis AG, Stuttgart
  3. TAMPOPRINT® AG, Korntal-Münchingen
  4. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 116,00€
  2. 219,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Nokia 3, 5 und 6

    HMD Global bringt drei Nokia-Smartphones mit Android

  2. Moto G5 und Moto G5 Plus im Hands on

    Lenovos kompakte Mittelklasse ist zurück

  3. Handy-Klassiker

    HMD Global bringt das Nokia 3310 zurück

  4. Galaxy Tab S3 im Hands on

    Samsung präsentiert Oberklasse-Tablet mit Eingabestift

  5. Galaxy Book im Hands on

    Samsung bringt neuen 2-in-1-Computer

  6. Mobilfunk

    "5G muss weit mehr als LTE bieten"

  7. UHS-III

    Neuer (Micro-)SD-Karten-Standard schafft über 600 MByte/s

  8. Watch 2 im Hands on

    Huaweis neue Smartwatch soll bis zu 21 Tage lang durchhalten

  9. LG G6 im Hands on

    Schlankes Smartphone hat zwei Kameralinsen

  10. P10 und P10 Plus im Hands on

    Huaweis neues P10 kostet 600 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Trappist-1: Der Zwerg und die sieben Planeten
Trappist-1
Der Zwerg und die sieben Planeten
  1. Weltraumteleskop Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden
  2. Astrophysik Ferne Galaxie schickt grelle Blitze zur Erde
  3. Astronomie Vera Rubin, die dunkle Materie und der Nobelpreis

Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

  1. Re: Wozu?

    Niaxa | 01:06

  2. Ist fast gekauft...

    jack56 | 01:04

  3. Re: suche lte-tablet, das auch mal lädt

    Gladiac782 | 00:46

  4. Re: stand by 1 monat?

    Bujin | 00:46

  5. Noch drei Jahre, bis 2020 benutzbar

    Siliciumknight | 00:18


  1. 21:13

  2. 20:32

  3. 20:15

  4. 19:00

  5. 19:00

  6. 18:45

  7. 18:10

  8. 17:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel