Massenweise Software

Einer der großen Vorteile von Linux ist der enorme Softwarefundus, den auch die zahlreichen Linux-Distributionen zur Verfügung stellen. Aus sämtlichen Bereichen stehen verschiedene Versionen einer Software zur Verfügung, etwa Libreoffice Writer, Abiword oder das Frontend für Latex Lyx, um nur drei der vielen Textverarbeitungsmöglichkeiten zu nennen. Jede Software lässt sich auch unter den diversen Desktops installieren und nutzen. Wer allerdings ursprünglich den Gnome-Desktop installiert hat und eine Anwendung aus der KDE SC nachinstalliert, muss auch zahlreiche weitere KDE-Bibliotheken auf seinen Rechner spielen. Die diversen Paketverwaltungen erledigen das automatisch, der Speicherbedarf steigt aber dabei.

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Selbst halbwegs moderne Windows-Software läuft inzwischen unter Linux. Dafür gibt es Wine. Dank dessen nachgebauter Windows-APIs starten MS-Office und sogar viele Windows-Spiele, wenn auch bei weitem nicht alle und auch nicht immer zuverlässig.

Beste Hardwareunterstützung

Es gibt daher fast nur einen Grund, mit der Installation von Linux auf dem bald gefährlichen Windows-XP-Rechner zu warten: die Qual der Wahl. Es gibt viele Linux-Distributionen und noch mehr Desktops. Da ist es nicht immer einfach, die richtige Version auszusuchen, sei es für die Kinder, die den Rechner erben sollen, oder für die Eltern, die sich an das altgediente Windows gewöhnt haben. Für den Betrieb der großen modernen Desktops werden allerdings meist eine Grafikkarte und ein dazugehöriger Treiber mit hardwarebeschleunigtem 3D empfohlen. Das gilt aber auch für die flüssige Wiedergabe von Videos. Die meisten laufen zwar auch ohne, aber nicht ganz so schnell wie mit. Für Linux gibt es Treiber der großen Hersteller AMD oder Nvidia, die 3D unterstützen. Außerdem benötigen einige WLAN-Module spezielle Firmware, die erst aus den Softwarequellen nachgeladen werden muss. Zur Installation und anschließenden Aktualisierung sollte der Rechner oder das Netbook besser per LAN-Kabel mit dem Netzwerk verbunden sein.

Linux-Distributionen: Streng genommen ist Linux nur der Kernel samt den wichtigsten Werkzeugen, etwa für das Kopieren und Löschen von Dateien. Distributoren schnüren den Linux-Kernel zusammen mit der fast unerschöpflichen Software zu einer Linux-Distribution und bringen meist einen Installer mit. Wir geben hier nur Empfehlungen und zählen die wichtigsten auf, denn die Auswahl ist fast so groß wie die Anzahl der Sicherheitspatches für Windows XP.

Daten aus Windows unter Linux nutzen

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Einige Kriterien haben wir bei der Auswahl aber berücksichtigt: Die Linux-Distribution muss aktuell sein und möglichst lange gewartet werden. Bei der Auswahl der Desktops haben wir darauf geachtet, ob sie sich für Einsteiger eignet oder eher was für Neugierige, Lernwillige oder Experimentierfreudige ist.

Zunächst gilt aber: Sichern Sie ihre persönlichen Daten! Doc- und Excel-Dateien, Jpeg-Bilder, Mp3s, sie alle lassen sich später unter Linux wieder öffnen. Wer Firefox oder Thunderbird verwendet, kann beispielsweise sein komplettes Profil samt Plugins, Favoriten oder E-Mail-Archiv auf Linux transferieren. Die Daten müssen auch noch nicht gleich ausgemistet werden, denn Linux braucht auf dem Rechner deutlich weniger Platz als Windows XP.

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 Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein LückenfüllerDesktopauswahl 
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Norbert Aule 08. Mai 2019

Es ist richtig, dass sich etliche Desktops am User vorbei nicht gut entwickelt haben...

DonHart 23. Aug 2017

Ich habe bis vor kurzem noch Windows verwendet.. Nun habe ich die Schnauze voll von...

Ass Bestos 02. Jun 2015

wow, so alles nebenher? und weil du it-systemkaufmann bist weisst du nicht, daß man...

kitingChris 05. Feb 2015

Ersetze mal Linux durch Windows in deinen Fragen und stell dir diese mal selbst.... Als...



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